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August 2015

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Editorial — August 2015

Mordecai Richler: Aufbrechen, um anzukommen Mor­de­cai Rich­ler (1931–2001) ist einer der wich­tigs­ten Autoren der kana­di­schen Lite­ra­tur nach 1945. In sei­nen Anfän­gen gehör­te er zu den »Angry Young Men«, die im »exis­ten­zia­lis­ti­schen Zeit­al­ter« gegen die Eng­stir­nig­keit und Pro­vin­zia­li­tät der kana­di­schen Gesell­schaft rebel­lier­ten und in Euro­pa den Spu­ren...

Mordecai Richler: Joshua damals und jetzt

Im Kerker der Vergangenheit In seinem Roman »Joshua damals und jetzt« verfängt sich Mordecai Richler im neokonservativen Zeitgeist der späten 1970er Jahre und wartet mit einem unterhaltenden, aber abgestandenen Aufguss früherer Romane auf.       von Jörg Auberg   Mor­de­cai Rich­ler wuchs im Ter­ri­to­ri­um der kana­di­schen Domi­ni­ons auf, der selb­stän­dig ver­wal­te­ten...

Mordecai Richler: Solomon Gursky war hier

Der Autor als Trickster   In seinem Roman „Solomon Gursky war hier“ verschränkt Mordecai Richler die Geschichte jüdischer Immigranten mit der indigenen Tradition Kanadas und zeichnet ein multidimensionales Bild der kanadischen Gesellschaft.   von Jörg Auberg   Im Alter von neun­zehn Jah­ren ver­ließ Mor­de­cai Rich­ler sein Hei­mat­land Kana­da, weil er es als lite­ra­ri­sches...

Mordecai Richler: Der Traum des Jakob Hersch

Die Sehnsucht nach dem Reiter In seinem vielschichtigen Roman „St. Urbain’s Horseman“ verknüpft Mordecai Richler Vergangenheit und Gegenwart eines kanadisch-jüdischen Filmregisseurs im Milieu der Londoner „Swinging Sixties“ zu einem komplexen Zeit-Porträt.  von Jörg Auberg   Am Ende sei­nes Lebens galt Mor­de­cai Rich­ler nicht nur als einer der bedeu­tends­ten kana­di­schen Erzäh­ler...

Mordecai Richler: Wie Barney es sieht

Rückblicke auf ein verpfuschtes Leben Mordecai Richlers pikarischer Roman “Wie Barney es sieht” von Jörg Auberg     Anders als in den USA, bil­de­te sich in Kana­da — obwohl in ers­ter Linie von Immi­gran­ten geprägt — rela­tiv spät eine Mino­ri­tä­ten­li­te­ra­tur her­aus. Wäh­rend in den USA bereits im frü­hen zwan­zigs­ten Jahr­hun­dert Autoren wie Abra­ham Cahan den jüdi­schen...

Mordecai Richler: Cocksure

 von Jörg Auberg Mythos der Dekon­struk­ti­on Im Zen­trum des Romans agiert Mor­ti­mer Lucas Grif­fin, ein WASP aus der kana­di­schen Pro­vinz, der im ange­se­he­nen Lon­do­ner Ver­lag Orio­le Press als Lek­tor Kar­rie­re gemacht hat und sich in sei­ner bür­ger­li­chen Exis­tenz ein­ge­rich­tet hat, als die äuße­ren Ereig­nis­se der „Swin­ging Six­ties“ über ihn her­ein­stür­zen und sei­ne...

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