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Januar 2017 Posts

Peter Suhrkamp und Annemarie Seidel: Briefe 1935–1959

Der Heilige des Gewerbes


Peter Suhrkamp und die »innere Emigration« im »Dritten Reich«

Von Jörg Auberg

 

 

 

Peter Suhrkamp im Jahre 1955 (© Suhrkamp Verlag)

Peter Suhr­kamp im Jah­re 1955 (© Suhr­kamp Ver­lag)

I. Für Wal­ter Boeh­lich, den ehe­ma­li­gen Chef­lek­tor des Suhr­kamp Ver­la­ges, war Peter Suhr­kamp mit einem »Hei­li­gen­schein« aus­ge­stat­tet. Er war, sag­te Boeh­lich in einem Rund­funk­essay anläss­lich des hun­der­ten Geburts­ta­ges des legen­dä­ren Ver­le­gers im Jah­re 1991, »das Aus­hän­ge­schild des ›bes­se­ren Deutsch­land‹, das Ali­bi für die Mit­läu­fer und Mit­ma­cher, die Schur­ken und Schuf­te«.1 Mitt­ler­wei­le wird die­se Wert­schät­zung jedoch viel­fach nicht mehr geteilt. In einer Haupt­in­for­ma­ti­ons­quel­le des digi­ta­len Zeit­al­ters, der Wiki­pe­dia, wird im Arti­kel zu Peter Suhr­kamp unkri­tisch ein Arti­kel aus dem rech­ten Polit-Maga­zin Cice­ro als Quel­le zitiert, in dem Suhr­kamp als »Ver­rä­ter« und »Erpres­ser« dar­ge­stellt wird, der mit dubio­sen Metho­den sich sei­nen Ver­lag »ergau­nert« habe.2 Ange­sichts der Ver­fol­gung Suhr­kamps im »Drit­ten Reich« und sei­ner Inhaf­tie­rung im Ber­li­ner Gesta­po-Gefäng­nis Lehr­ter Stra­ße und in den Kon­zen­tra­ti­ons­la­gern Sach­sen­hau­sen und Ravens­brück gehört die­se Denun­zia­ti­on in einem »öffent­li­chen Infor­ma­ti­ons­me­di­um«, dem Mil­lio­nen unbe­darf­ter Leser unge­prüft Glau­ben schen­ken, in die end­lo­se Pha­lanx der digi­ta­len Obszö­ni­tä­ten. »Die Rebar­ba­ri­sie­rung ist einer der Aspek­te unse­rer Zeit«3, merk­te Boeh­lich weni­ge Jah­re nach dem Ende des Zwei­ten Welt­krie­ges an. Auch heu­te ist die Bar­ba­rei eine zuver­läs­si­ge Grö­ße des Zeit­al­ters.

Peter Suhrkamp und Annemarie Seidel - Briefe 1935-1959 (Suhrkamp Verlag, 2016)

Peter Suhr­kamp und Anne­ma­rie Sei­del — Brie­fe 1935–1959 (Suhr­kamp Ver­lag, 2016)

II. Die von Wolf­gang Schopf her­aus­ge­ge­be­ne Brie­fe­di­ti­on »Nun leb wohl! Und hab’s gut!«, in der Brie­fe von Peter Suhr­kamp und sei­ner Frau Anne­ma­rie Sei­del aus den Jah­ren von 1935 bis 1959 ver­sam­melt sind, bie­tet einen Ein­blick in die Exis­tenz unter der Herr­schaft des Natio­nal­so­zia­lis­mus. Suhr­kamp war dem bäu­er­li­chen Leben im Olden­bur­ger Land ent­flo­hen, hat­te zunächst als Leh­rer und spä­ter als Dra­ma­turg und Thea­ter­kri­ti­ker in Hes­sen gear­bei­tet, ehe er 1933 Mit­ar­bei­ter im S. Fischer Ver­lag und schließ­lich der Lei­ter der Neu­en Rund­schau wur­de. Als er 1935 die Schau­spie­le­rin Anne­ma­rie Sei­del hei­ra­te­te, war es für ihn bereits die vier­te Ehe. Sei­del, eine Schwes­ter von Ina Sei­del (die zu den wich­tigs­ten Schrift­stel­lern der »Gott­be­gna­de­ten-Lis­te« gehör­te und »wegen Hit­ler­hul­di­gung« Glück­wunsch­kind genannt wur­de4), war zuvor mit dem nie­der­län­di­schen Musik­wis­sen­schaft­ler Antho­ny van Hobo­ken ver­hei­ra­tet, der ihr sein Haus am Watt von Kam­pen auf Sylt über­ließ, das in den 1930er Jah­ren zum insu­la­ren Rück­zugs­ort von Suhr­kamp und Sei­del wur­de. Sei­del träum­te davon, »wenn end­lich die­se Zeit vor­bei« sei, »völ­li­ge Insel­men­schen« zu wer­den, doch blieb die Insel Sylt stets nur ein tem­po­rä­rer Flucht­ort, wo alles »ganz nah und gegen­wär­tig und zugleich in einer glä­ser­nen Fer­ne« schien.5

 

 

Es mag Aber­glau­be sein, aber in mei­nen Augen sind Bücher, die von 1933 bis 1945 in Deutsch­land über­haupt gedruckt wer­den konn­ten, weni­ger als wert­los und nicht gut in die Hand zu neh­men. Ein Geruch von Blut und Schan­de haf­tet ihnen an. Sie soll­ten alle ein­ge­stampft wer­den.
– Tho­mas Mann6

Wäh­rend Sei­del in den 1930er Jah­re immer wie­der Zuflucht auf Sylt such­te, blieb Suhr­kamp in Ber­lin zurück, wo er den S. Fischer Ver­lag mit Mit­ar­bei­tern wie Oskar Loer­ke und Ernst Pen­zoldt gegen die Angrif­fe des natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Regimes zu ver­tei­di­gen such­te, doch litt er »phy­sisch und see­lisch unter der NS-Dik­tak­tur«7. Die Fol­gen waren ein per­ma­nen­tes Magen­lei­den und ein Magen­durch­bruch. »Die Latri­nen­pa­ro­len wach­sen im Qua­drat des sich häu­fen­den Drecks«8, schrieb er 1938. Trotz aller Beharr­lich­keit konn­te Suhr­kamp nicht ver­hin­dern, dass der Name Fischer aus dem Ver­lags­na­men 1942 getilgt wur­de.

Heu­te ist mir das Gehirn wie ver­staucht und so, als soll­te der Schä­del zer­sprin­gen. – Peter Suhr­kamp, KZ Ravens­brück, Mai 19449

Zwei Jah­re spä­ter wur­de Suhr­kamp auf Grund einer Denun­zia­ti­on des Gesta­po-Spit­zels Paul Reck­zeh ver­haf­tet und vom April 1944 bis zum Febru­ar 1945 in den Kon­zen­tra­ti­ons­la­gern Ravens­brück und Sach­sen­hau­sen inhaf­tiert. Nach sei­ner Haft­ent­las­sung war er, schrieb Boeh­lich, »nur noch ein Wrack«, gezeich­net von direk­ten Krank­hei­ten, »die er sei­nen Fol­te­rern ver­dank­te«10.

 

Gottfried Bermann Fischer - Bedroht - Bewahrt: Weg eines Verlegers (S. Fischer, 1967)

Gott­fried Ber­mann Fischer: Bedroht — Bewahrt: Weg eines Ver­le­gers (Fischer, 1971)

III. Der Bruch mit Gott­fried Ber­mann Fischer zeich­ne­te sich schon in den 1930er Jah­ren ab. Der Hei­rat sei­nes Freun­des Suhr­kamp mit Anne­ma­rie Sei­del stand er reser­viert gegen­über, vor allem weil Sei­del offen­bar auch von der »anti­se­mi­ti­schen Wel­le« erfasst wur­de. »Den Juden ist es bis­her in Deutsch­land so gut gegan­gen«, resü­mier­te Ber­mann Fischer in sei­nen Memoi­ren ihre Posi­ti­on, »jetzt kann es ihnen ruhig auch mal schlecht gehen.«11 Kon­kret voll­zog sich der Bruch der Freund­schaft an den Moda­li­tä­ten der Resti­tu­ti­on des Ver­la­ges an sei­ne emi­grier­ten Inha­ber und den unter­schied­li­chen Vor­stel­lun­gen des Ver­lags­pro­gramms. In den Augen Ber­mann Fischers ver­trat Suhr­kamp das Pro­gramm eines »Eli­te-Ver­la­ges«, was ihn im Gegen­satz zu den »Grund­prin­zi­pi­en S. Fischers« stell­te. »Bücher gehö­ren nicht in die Mas­se, nur in die Hän­de der Aus­er­le­se­nen«, soll Suhr­kamp sei­ne Vor­stel­lung beschrie­ben haben.12 Zudem war Ber­mann Fischer der »auto­kra­ti­sche Zug«, »das Leh­rer­haf­te und zugleich Undurch­sich­ti­ge« in Suhr­kamps Wesen suspekt.13

 

Peter Suhrkamp - Der Leser (Suhrkamp Verlag, 1960)

Peter Suhr­kamp: Der Leser (Suhr­kamp Ver­lag, 1960)

Tat­säch­lich trieb Suhr­kamp eine kul­tur­kon­ser­va­ti­ve Vor­stel­lung an: Im Gegen­satz zu Ber­mann Fischer und Ernst Rowohlt ver­ab­scheu­te er die Mas­sen­wa­re der Taschen­bü­cher, und er woll­te »kei­ne Buch­fa­brik, kei­ne Rie­sen­pro­gram­me«.14 Ihn schau­der­te vor der »Lese­fer­tig­keit« als Tech­nik im Zeit­al­ter der Mas­sen­kul­tur, in dem sich der Geist ver­flüch­tig­te und der Flach­heit der Film­lein­wand anpass­te. »Das ist die rech­te Ver­fas­sung für die Wir­kung der Pro­pa­gan­da«, schrieb er 1947 in dem pro­gram­ma­ti­schen Essay »Über das Lesen«. »Des­we­gen wird in unse­rem Zeit­al­ter der Pro­pa­gan­da auf das Viel-Lesen hin­ge­drängt, auf Lese­fer­tig­keit, und dar­um wer­den in moder­nen Staa­ten die Mil­lio­nen­zif­fern der Bücher gezählt.«15 Suhr­kamp woll­te sich auf das weni­ge Wich­ti­ge kon­zen­trie­ren und nicht das gefrä­ßi­ge Heer der »Bücher­fres­ser« mit immer neu­em »Lese­stoff« ver­sor­gen. Mit die­sem »Pro­gramm« hät­te sein Ver­lag ver­mut­lich die Zei­ten nach 1959, dem Jahr sei­nes Todes, nicht über­lebt.

Der Bruch zwi­schen Suhr­kamp und Ber­mann Fischer beruh­te auch, unter­streicht Rai­ner Stach in sei­ner Geschich­te des S. Fischer Ver­la­ges, auf den unter­schied­li­chen Erfah­run­gen der »inne­ren« und »äuße­ren« Emi­gra­ti­on. Bei­de Män­ner waren Ver­folg­te des Nazi-Regimes, doch wäh­rend Suhr­kamp »ange­sichts der Juden­ver­fol­gung, Anpas­se­rei, Denun­zia­ti­on und Krieg die Mei­nung der ›Mas­sen‹ gering­schät­zen lern­te und nur noch an der eige­nen ›inne­ren Per­son‹ Halt fand, gewöhn­te sich Ber­mann Fischer an die welt­of­fe­ne, libe­ra­le Atmo­sphä­re New Yorks«.16

Zudem schlug Ber­mann Fischer das deut­sche Res­sen­ti­ment gegen die »Exi­lan­ten« ent­ge­gen, das selbst ein renom­mier­ter Autor wie Her­mann Hes­se bemüh­te, der von Fischer zum neu­en Suhr­kamp-Ver­lag über­wech­sel­te und dort zur »Cash-Cow« wur­de. Der »treue Suhr­kamp« habe, schrieb er in einem von Schwa­den eines  unter­schwel­li­gen Anti­se­mi­tis­mus erfüll­ten Brief, mit »Gefäng­nis, KZ, Fol­te­rung und Ver­ur­tei­lung zum Strang gebüßt«, wäh­rend die jüdi­schen Erben »im Luxus­au­to« zurück­kehr­ten und den, »der für sie den Kopf hin­ge­hal­ten hat­te«, auf die Stra­ße setz­ten.17 Rea­li­ter wur­de Suhr­kamp von Ber­mann Fischer nicht in die Obdach­lo­sig­keit gesto­ßen, son­dern die Kon­tra­hen­ten einig­ten sich auf einen Ver­gleich: Jene Auto­ren, die frü­her bei »Fischer/Suhrkamp« publi­ziert hat­ten, konn­ten sich ent­we­der für den S. Fischer Ver­lag oder den neu­en Suhr­kamp Ver­lag zu ent­schei­den. Von den 48 Auto­ren optier­ten 33 für den neu­en Ver­lag, der jedoch zunächst noch etwas alt­mo­disch und kon­ser­va­tiv daher kam und sei­ne Wer­be­bro­schü­re Dich­ten und Trach­ten nann­te.18

Auf kei­nen Fall woll­te er Taschen­bü­cher machen, und wenn es schon bil­li­ge Bücher geben muss­te, soll­ten sie so schön gemacht sein wie sei­ne Biblio­thek Suhr­kamp.
– Wal­ter Boeh­lich19

 

Auch wenn der Suhr­kamp Ver­lag spä­ter mit Auto­ren wie Theo­dor W. Ador­no, Wal­ter Ben­ja­min, Ber­tolt Brecht, Samu­el Beckett und vie­len ande­ren Gene­ra­tio­nen kri­ti­scher Leser und Lese­rin­nen wie kaum ein ande­rer Ver­lag in der Bun­des­re­pu­blik beein­fluss­te, war Peter Suhr­kamp, der sei­ne letz­ten Jah­re als »möblier­ter Herr« im Tau­nus ver­brach­te, nie ein Ver­le­ger der Avant­gar­de, jedoch ein beharr­li­cher Lieb­ha­ber von Büchern, die noch wie Bücher aus­sa­hen. Für die Über­set­zung von Mar­cel Prousts Opus Auf der Suche nach der ver­lo­re­nen Zeit opfer­te er selbst das Hobo­ken-Haus auf Sylt und ver­kauf­te es an Axel Sprin­ger, den Ver­le­ger des blut­rüns­ti­gen Bou­le­vard-Blat­tes BILD.

Siegfried Unseld - Peter Suhrkamp (Suhrkamp Verlag, 1975)

Sieg­fried Unseld: Peter Suhr­kamp (Suhr­kamp Ver­lag, 1975)

IV. Nach­dem Suhr­kamp 1950 mit sei­nem Ver­lag von Ber­lin nach Frank­furt am Main gezo­gen war, eröff­ne­te er der »lie­ben Mirl«, die er frü­her ein­mal die »gelieb­tes­te Mirl« genannt hat­te, sei­nen Wunsch, »die äuße­re Form der Ehe« auf­zu­ge­ben. »Ich sehe mit Schre­cken«, schrieb er im Juli 1950, »was wir uns gegen­sei­tig in unse­rem Eigen­sinn ange­tan haben. Es sind nicht nur die Ver­krüp­pe­lun­gen und Ver­gif­tun­gen im Innern, die­se Ver­korkst­hei­ten zum Unmensch­li­chen, die noch stän­dig fort­schrei­ten.«20 Die Schei­dung erleb­ten bei­de jedoch nicht mehr: Sie star­ben kurz hin­ter­ein­an­der im Jah­re 1959.

Die Grün­de für die­se Ent­frem­dung fin­den sich weder in den Brie­fen noch im Nach­wort des Her­aus­ge­bers Wolf­gang Schopf. Zwar sind die meis­ten Brie­fe mit vie­len auf­schluss­rei­chen Erläu­te­run­gen ergänzt, doch bleibt das Nach­wort des Her­aus­ge­bers für den Leser, dem sich nicht die his­to­ri­schen und per­sön­li­chen Kon­tex­te erschlie­ßen, unbe­frie­di­gend. Zudem ist Schopfs Cha­rak­te­ri­sie­rung von Suhr­kamps Tätig­keit im »Drit­ten Reich« als »Spa­gat zwi­schen Inte­gri­tät und Ver­rat«21 über­aus frag­wür­dig: Wor­in soll der Ver­rat Suhr­kamps bestan­den haben? Schopf prä­sen­tiert nicht einen ein­zi­gen Beleg und lie­fert kei­ne Argu­men­ta­ti­on für sei­ne Behaup­tung, son­dern streut ledig­lich ein Gerücht. In der his­to­ri­schen Rea­li­tät zeich­ne­te Suhr­kamp eine Wider­bors­tig­keit und Wider­stän­dig­keit aus, die ihn davor bewahr­ten, ande­re ans Mes­ser zu lie­fern. »Daß er gegen die Natio­nal­so­zia­lis­ten aus­hielt«, schrieb Theo­dor W. Ador­no 1959 in einem Nekro­log, »war kei­ne Sache von Moral, son­dern eine von Cha­rak­ter im genau­es­ten Sinn: Idio­syn­kra­sie, in sei­ner Natur ein­ge­gra­ben. Er hät­te schlech­ter­dings nicht mit­ma­chen kön­nen. Das ver­ur­teil­te ihn zum Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger, zur Zer­stö­rung sei­ner Lun­ge, zu dem lan­gen, mit klag­lo­sem Unwil­len wie eine Beläs­ti­gung getra­ge­nen Siech­tum. Er starb als eines der letz­ten Opfer.«22 Dass der Her­aus­ge­ber Schopf ihm »Ver­rat« andich­tet, schä­digt die­se sonst ver­dienst­vol­le Brie­fe­di­ti­on.

 

Biblio­gra­fi­sche Anga­ben:

Peter Suhr­kamp und Anne­ma­rie Sei­del.
»Nun leb wohl! Und hab’s gut!«
Brie­fe 1935–1959.
Her­aus­ge­ge­ben von Wolf­gang Schopf.
Ber­lin: Suhr­kamp, 2016.
847 Sei­ten, 48,00 EUR.

 

Bildquellen



Foto Peter Suhr­kamp 1955 — © Suhr­kamp Ver­lag. Mit freund­li­cher Geneh­mi­gung des Suhr­kamp Ver­la­ges

Cover Suhr­kamp — Suhr­kamp Ver­lag

Cover Fischer- Fischer Taschen­buch Ver­lag

 

 

 

© Jörg Auberg 2017

 

Nachweise

  1. Wal­ter Boeh­lich, »Ein alter Herr mit ver­schol­le­nen Manie­ren«, Bay­ri­scher Rund­funk, 24. März 1991, rpt. in: Boeh­lich, Die Ant­wort ist das Unglück der Fra­ge: Aus­ge­wähl­te Schrif­ten, hg. Hel­mut Peitsch und Helen Thein (Frankfurt/Main: S. Fischer, 2011), S. 116
  2. https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Suhrkamp; Ingo Lang­ner, »Wie Peter Suhr­kamp sich sei­nen Ver­lag ergau­ner­te«, Cice­ro, 29. Mai 2013, http://cicero.de/salon/fischer-wie-peter-suhrkamp-sich-den-verlag-ergaunerte/54562 (Stand Janu­ar 2017). Der Autor publi­ziert u. a. auch bei dem rechts­ex­tre­men Online-Por­tal eigen­tüm­lich frei, das unter »liber­tä­rer« Flag­ge segelt.
  3. Boeh­lich, »Goe­the und sei­ne Zeit« (1948–50), in: Boeh­lich, Die Ant­wort ist das Unglück der Fra­ge, S. 465
  4. Ernst Klee, Kul­tur­le­xi­kon zum Drit­ten Reich (Frankfurt/Main: Fischer, 2009), S. 507
  5. Peter Suhr­kamp und Anne­ma­rie Seidl, »Nun leb wohl! Und hab’s gut!«, Brie­fe 1935–1959, hg. Wolf­gang Schopf (Ber­lin: Suhr­kamp, 2016), S. 44; Peter Suhr­kamp, »Die nord­frie­si­sche Insel« (1943), in: Suhr­kamp, Der Leser: Reden und Auf­sät­ze (Frankfurt/Main: Suhr­kamp, 1986), S. 84. Der Auf­satz wur­de in zahl­rei­chen Sylt-Büchern nach­ge­druckt.
  6. Tho­mas Mann, zitiert in: Rein­hard Witt­mann, Geschich­te des deut­schen Buch­han­dels (Mün­chen: C. H. Beck, 2011), S. 380
  7. Jan-Pie­ter Bar­ba­ri­an, Die voll­ende­te Ohn­macht? Schrift­stel­ler, Ver­le­ger und Buch­händ­ler im NS-Staat (Essen: Klar­text Ver­lag, 2008), S. 265
  8. Peter Suhr­kamp, Brief vom 12. August 1938, in: Suhr­kamp und Seidl, »Nun leb wohl! Und hab’s gut!«, Brie­fe 1935–1959S. 256
  9. Peter Suhr­kamp, Brief vom 25. Mai 1944, KZ Ravens­brück, in: Suhr­kamp und Seidl, »Nun leb wohl! Und hab’s gut!«, Brie­fe 1935–1959,  S. 508
  10. Boeh­lich, »Ein alter Herr mit ver­schol­le­nen Manie­ren«, S. 127
  11. Gott­fried Ber­mann Fischer, Bedroht – Bewahrt: Weg eines Ver­le­gers (1967; rpt. Frankfurt/Main: Fischer, 1994), S. 133–134
  12. Ber­mann Fischer, Bedroht – Bewahrt: Weg eines Ver­le­gers, S. 401–402
  13. Klaus Harprecht, Tho­mas Mann: Eine Bio­gra­phie (Rein­bek: Rowohlt, 1996), S. 1807
  14. Boeh­lich, »Ein alter Herr mit ver­schol­le­nen Manie­ren«, S. 116, 118
  15. Peter Suhr­kamp, »Über das Lesen«, in: Suhr­kamp, Der Leser, S. 11
  16. Rai­ner Stach, 100 Jah­re S. Fischer Ver­lag, 1886–1986: Klei­ne Ver­lags­ge­schich­te (1986; rpt. Frankfurt/Main: S. Fischer, ³2003), S. 160
  17. Harprecht, Tho­mas Mann, S. 1808
  18. Boeh­lich, »Ein alter Herr mit ver­schol­le­nen Manie­ren«, S. 131
  19. Boeh­lich, »Ein alter Herr mit ver­schol­le­nen Manie­ren«, S. 130
  20. Suhr­kamp, Brief vom 11. Juli 1950, in: Suhr­kamp und Seidl, »Nun leb wohl! Und hab’s gut!«, Brie­fe 1935–1959, S. 701
  21. Wolf­gang Schopf, »›Aber eine Form müs­sen wir fin­den‹«, in: Suhr­kamp und Seidl, »Nun leb wohl! Und hab’s gut!«, Brie­fe 1935–1959, S. 802
  22. Theo­dor W. Ador­no, »Dank an Peter Suhr­kamp« (1959), in: Ador­no, Ver­misch­te Schrif­ten, hg. Rolf Tie­de­mann (Frankfurt/Main: Suhr­kamp, 2003), S. 487

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