Schon früh sah sich Gustave Flaubert als Genie, empfahl aber bei der Nennung dieses Begriffs, den Seufzer »Das Genie ist eine Neurose!« hinzuzufügen.
Monumente des Scheiterns Alberto Manguel beschwört die stetige Arbeit der Humanität in der Bewahrung der Materialität der Bücher im Zeitalter der Digitalisierung Von Jörg Auberg Im Jahre 2015 sah sich Alberto Manguel, Autor der preisgekrönten Geschichte des Lesens (1996), nach fünfzehn Jahren gezwungen, seine Bibliothek in einem alten steinernen Pfarrhaus in...
Missgeschicke und Lichtblicke Gustave Flauberts Werkkomplex Bouvard und Pécuchet Von Jörg Auberg Viele Jahre seines Lebens verbrachte Gustave Flaubert mit dem Romanprojekt Bouvard et Pécuchet, ohne dass er es vor seinem Tod im Mai 1880 zu einem Ende bringen konnte. In der Interpretation Jean-Paul Sartres verlor sich Flaubert bei der Schöpfung dieses »Werkkomplexes« mit...
Zauber und Spuk Über Michael Köhlmeiers Erzählung »Umblättern und Andere Obsessionen« Von Jörg Auberg »Kreß hatte sich unter dem Dach mit ein paar hundert Büchern eingenistet.« Anna Seghers, Das siebte Kreuz((Anna Seghers, Das siebte Kreuz (Darmstadt: Luchterhand, 1973), S. 258)) Meine Mutter glaubte, Bücher könnten Menschen besser machen«((Michael...