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Dwight Macdonald — Atrocities of the Mind

D

Der Fluch der Gewalt

Dwight Macdonalds politische Essays

von Jörg Auberg

Zeit sei­nes Lebens wur­de der New Yor­ker Intel­lek­tu­el­le Dwight Mac­do­nald (1906–1982) hin­sicht­lich sei­ner poli­ti­schen Ein­schät­zun­gen und intel­lek­tu­el­len Fähig­kei­ten äußerst kon­tro­vers beur­teilt. Er sei, ließ bei­spiels­wei­se Leo Trotz­ki kurz vor sei­nem Tod einen revo­lu­tio­nä­ren Genos­sen in den USA wis­sen, »ein biss­chen dumm«: Es feh­le ihm an Ori­gi­na­li­tät und intel­lek­tu­el­lem Stand­ver­mö­gen. Auch der sich zeit­wei­lig im trotz­kis­ti­schen Fahr­was­ser bewe­gen­de Schrift­stel­ler James T. Far­rell beklag­te, dass Mac­do­nald fort­wäh­rend sei­ne Mei­nung ände­re, wäh­rend der Anar­chist Hol­ley Can­ti­ne abschät­zig mein­te, Mac­do­nald ver­fü­ge unge­fähr über so viel phi­lo­so­phi­sche Kon­sis­tenz wie ein Kanin­chen. Han­nah Are­ndt dage­gen lob­te sei­ne »intel­lek­tu­el­le Unbe­stän­dig­keit« als Tugend eines kri­ti­schen Suchen­den, wäh­rend er für Paul Good­man schlicht »unser bes­ter Jour­na­list« war, obgleich er ihm ein man­geln­des geis­ti­ges Durch­hal­te­ver­mö­gen und eine Unlust, Pro­ble­me bis ins letz­te Detail zu durch­den­ken, attes­tier­te.1

Dwight Mac­do­nald: Mass­cult and Mid­cult (New York Review Books, 2011)

In ers­ter Linie ist Mac­do­nald als Kri­ti­ker der Mas­sen­kul­tur in Erin­ne­rung – eher in der Tra­di­ti­on von T. S. Eli­ot denn der »Kri­ti­schen Theo­rie«, wie sie von der »Hork­hei­mer-Grup­pe« mit ihrem mar­xis­ti­schen Werk­zeug­kas­ten prak­ti­ziert wur­de.2 Bereits vor fünf­zehn Jah­ren hat­te der His­to­ri­ker John Sum­mers in einem schma­len Band (Mass­cult and Mid­cult: Essays Against the Ame­ri­can Grain, 2011) spä­te Tex­te Mac­do­nalds zur Kri­tik der Mas­sen­kul­tur neu her­aus­ge­ge­ben (wäh­rend frü­he­re Kul­tur- und Film­kri­ti­ken aus den 1930er- und 1940er-Jah­ren außen vor blie­ben). In der Aus­spa­rung von Mac­do­nalds Ana­ly­sen der sta­li­nis­ti­schen Unter­drü­ckung sowje­ti­scher Film­künst­ler wie Eisen­stein und Pudow­kin (die für ihn – laut Alex­an­der Bloom – ähn­lich ver­bre­che­risch wie die poli­ti­sche Eli­mi­na­ti­on Trotz­kis im Zuge der Ver­fol­gung der »Gene­ral­li­nie« war) als auch der Ver­än­de­rung der Mas­sen­kul­tur­kri­tik über die 1940er- und 1950er-Jah­re kapp­te Sum­mers die his­to­ri­sche Ent­wick­lung von intel­lek­tu­el­len Pro­zes­sen ab und prä­sen­tier­te schließ­lich nur die »End­fas­sung« einer kri­ti­schen, letzt­lich poli­tisch-ideo­lo­gisch ver­här­te­ten Posi­ti­on, mit der Mac­do­nald ins Grab gegan­gen ist.3

Auch in der neu­en Mac­do­nald-Antho­lo­gie Atro­ci­ties of the Mind, die sich auf die poli­ti­schen Auf­sät­ze haupt­säch­lich aus den 1940er-Jah­ren fokus­siert4, in denen Mac­do­nald in Oppo­si­ti­on zur vor­herr­schen­den poli­ti­schen und intel­lek­tu­el­len Mei­nung sei­ne anarcho-pazi­fis­ti­sche Zeit­schrift Poli­tics her­aus­gab, blen­det der Her­aus­ge­ber Sum­mers vie­le Aspek­te des selbst gewähl­ten The­men­kom­ple­xes Gewalt & Poli­tik aus. Zen­tral sind die Kri­tik der Kol­lek­tiv­schuld­the­se (wie sie Mac­do­nald in sei­nem Essay »The Respon­si­bi­li­ty of Peo­p­les« 1945 for­mu­lier­te) oder der Funk­tio­na­li­tät der Kriegs­ma­schi­ne­rie mit ihrer Psy­cho­lo­gie des Tötens, wobei vor allem Welt­kriegs­hel­den wie die Gene­rä­le Geor­ge S. Pat­ton oder Wil­liam F. (»Bull«) Hal­sey als men­schen­ver­ach­ten­de, ras­sis­ti­sche Anstif­ter zum mas­sen­haf­ten Töten »her­vor­ste­chen«. Vor auf­mar­schier­ten Batail­lo­nen des US-ame­ri­ka­ni­schen Mili­tärs ver­brei­te­ten sie »Gräu­el­ta­ten des Geis­tes« (atro­ci­ties of the mind). Für Mac­do­nald, der in den spä­ten 1930er-Jah­ren den »New Deal« schon als Pro­gramm der Kriegs­er­tüch­ti­gung (»War Deal«) kri­ti­siert hat­te, führ­te die per­ma­nen­te Kriegs­öko­no­mie zur wirt­schaft­li­chen Rekon­va­les­zenz des US-Staats­ka­pi­ta­lis­mus letzt­lich in eine zivi­li­sa­to­ri­sche Abwärts­spi­ra­le. Für ihn war der Zwei­te Welt­krieg kein »guter Krieg« (weder mora­lisch noch poli­tisch), und der Ein­satz der Atom­bom­ben redu­zie­re die Befehls­ha­ben­den »auf das mora­li­sche Niveau der Bes­ti­en von Maj­da­nek«.5

 

Simo­ne Weil: War and the Ili­ad (New York Review Books, 2005)

Ein zen­tra­les The­ma der Zeit­schrift Poli­tics war die Gewalt, wie sie am ein­dring­lichs­ten Simo­ne Weil in ihrem Essay Die Ili­as oder das Poem der Gewalt (ent­stan­den 1938/39) beschrieb: »Die Gewalt, die von den Men­schen aus­ge­übt wird, die Gewalt, der die Men­schen aus­ge­setzt sind, die Gewalt, vor der die Men­schen zusam­men­zucken.« 6 Zwar weist Sum­mers in sei­ner Ein­lei­tung auf die Bedeu­tung des Faschis­mus in Euro­pa und den USA für die »Psy­cho­pa­tho­lo­gie« in den 1940er-Jah­ren hin7, doch in der Zusam­men­stel­lung der Tex­te über Gewalt & Poli­tik fehlt die »Vor­ge­schich­te« (auch in der intel­lek­tu­el­len »Text­bio­gra­fie« Mac­do­nalds) gänz­lich: Sie setzt 1945 mit dem Ende ein – der Dis­kus­si­on der Ver­ant­wort­lich­keit der Völ­ker (den Begriff hat­te Mac­do­nald von sei­nem Freund Nico­la Chia­ro­mon­te über­nom­men, einem ita­lie­ni­schen Anar­chis­ten, der im New Yor­ker Exil lebte).

Neben Ana­ly­sen des Natio­nal­so­zia­lis­mus und des »büro­kra­ti­schen Kol­lek­ti­vis­mus« (wie der Sta­li­nis­mus in trotz­kis­ti­schen Zir­keln dis­ku­tiert wur­de) beschäf­tig­te sich Mac­do­nald auch mit dem »hei­mi­schen Faschis­mus«, des­sen Vertreter*innen nicht in brau­nen Hem­den auf­tra­ten, son­dern unter dem »Ban­ner von ›Frei­heit‹ und selbst ›Demo­kra­tie‹« mar­schier­ten: Der Faschis­mus ver­barg sich hin­ter Eti­ket­ten wie »Anti­fa­schis­mus« oder »wah­rer Ame­ri­ka­nis­mus« und konn­te bei Bedarf vom Groß­ka­pi­tal akti­viert wer­den.8 In sei­nen Ana­ly­sen bezog sich Mac­do­nald vor allem auf Stu­di­en »abtrün­ni­ger« Lin­ke wie Dani­el Gué­rin und Igna­zio Silo­ne und zog sich den Zorn Trotz­kis zu, der 1940 zu Pro­to­koll gab, dass sei­ne Faschis­mus­theo­rie ledig­lich eine »arm­se­li­ge Kom­pi­la­ti­on von Pla­gia­ten« aus der trotz­kis­ti­schen Theo­rie­fa­brik sei.9 

Dwight Mac­do­nald: Poli­tics Past — vor­mals Memoirs of a Revo­lu­tio­nist (Viking, 1970)

Inner­halb weni­ger Jah­re durch­lief Mac­do­nald einen Pro­zess, in des­sen Ver­lauf er vom Libe­ra­lis­mus zum Mar­xis­mus, Anar­chis­mus und Pazi­fis­mus und schließ­lich zum libe­ra­len Anti­kom­mu­nis­mus des Kal­ten Krie­ges wech­sel­te. In den spä­ten 1940er-Jah­ren fühl­te er sich aus­ge­laugt, müde und demo­ra­li­siert10, sodass er sei­ne Zeit­schrift 1949 schließ­lich ein­stell­te. In einem pro­gram­ma­ti­schen State­ment (»I Choo­se the West«) erklär­te Mac­do­nald 1952, er unter­stüt­ze »kri­tisch« den poli­ti­schen, öko­no­mi­schen und mili­tä­ri­schen Kampf des Wes­tens (der USA und ihrer Ver­bün­de­ten) gegen den Osten (die Sowjet­uni­on, ihre Satel­li­ten­staa­ten und Chi­na) und ver­ab­schie­de­te sich vom Pazi­fis­mus, der in sei­nen Augen »kei­ne ver­nünf­ti­ge Chan­ce« besit­ze, »gegen einen tota­li­tä­ren Feind« effek­tiv zu sein.11 1938 hat­te Mac­do­nald noch Mut­ma­ßun­gen ange­stellt, ob und wann die US-ame­ri­ka­ni­sche Groß­bour­geoi­sie den Faschis­mus auf die Tages­ord­nung set­zen wür­de, und ein Jahr­zehnt spä­ter reih­te er sich in die Scha­ren hin­ter der Groß­bour­geoi­sie ein, der er einst unter­stellt hat­te, sie wer­de faschis­ti­sche Struk­tu­ren nut­zen, um ihre Pro­fi­te und das eige­ne Über­le­ben jen­seits der alten bür­ger­lich-demo­kra­ti­schen Regie­rungs­form zu sichern.12 Aller­dings wech­sel­te er nicht – wie zahl­rei­che Ex-Trotz­kis­ten oder New Yor­ker Intel­lek­tu­el­le – ins Lager des Wes­tens als »Rene­gat« (wie Enzo Tra­ver­so unter­streicht), son­dern als »Ket­zer«, der trotz allem – auch den USA und vor allem ihrer Kul­tur­in­dus­trie gegen­über – kri­tisch blieb, wie an dem Essay »Ame­ri­ca! Ame­ri­ca!« aus dem Jah­re 1958 abzu­le­sen ist. 13 

»Die­ser Intel­lek­tu­el­le«, kom­men­tiert Tra­ver­so, »gehört zu den ganz weni­gen Men­schen angel­säch­sisch-pro­tes­tan­ti­scher Her­kunft, die im Milieu der (weit­ge­hend vom jüdi­schen Ele­ment domi­nier­ten) New Yor­ker Intel­li­gen­zi­ja leb­ten und Anfang 1945 Ausch­witz als einen Zivi­li­sa­ti­ons­bruch begrif­fen.«14 Die Gewalt, die sich in den Ver­nich­tungs­la­gern und auf den Schlacht­fel­dern ereig­ne­te, war auch Resul­tat einer auf tech­no­lo­gi­scher Ratio­na­li­tät beru­hen­den Destruk­ti­on und Anni­hi­la­ti­on, wel­che die gesam­te Zivi­li­sa­ti­on (ein­schließ­lich der Auf­klä­rung und der »kri­ti­schen Theo­rie« des Mar­xis­mus) in den Unter­gang zu zie­hen droh­te. Die­se exis­ten­zi­el­le Kri­se ver­such­te Mac­do­nald (unter Ein­fluss sei­nes anar­chis­ti­schen Freun­des Chia­ro­mon­te) in dem Essay »The Root is Man« (1946) zu the­ma­ti­sie­ren, der selt­sa­mer­wei­se in die­ser Antho­lo­gie fehlt.15

Dwight Mac­do­nald: Atro­ci­ties of the Mind (Uni­ver­si­ty of Chi­ca­go Press, 2026)

Statt­des­sen sind in der Antho­lo­gie eher zweit­ran­gi­ge Tex­te wie eine Rezen­si­on von Erwin Lei­sers Doku­men­tar­film Mein Kampf (1960) auf­ge­nom­men, den Mac­do­nald mit Nuit et brouil­lard (1956) von Alain Res­nais und Jean Cayrol ver­gleicht, um zu dem Urteil zu kom­men, dass Res­nais’ Film bei ihm einen »stär­ke­ren Ein­druck« hin­ter­las­sen habe. Nicht allein die­se Gegen­über­stel­lung zwei­er grund­sätz­lich ver­schie­de­ner Fil­me ist frag­wür­dig, son­dern auch die unge­prüf­te Über­nah­me von Falsch­schrei­bun­gen von Namen (die NS-Regis­seu­rin Leni Rie­fen­stahl wird zu »Leni Rei­fen­stahl«) und Fehl­in­for­ma­tio­nen über Erwin Lei­ser (er war kein »schwe­di­scher Regis­seur«, son­dern wur­de als deut­scher Jude 1923 in Ber­lin gebo­ren und muss­te 1938 nach Schwe­den flie­hen).16

In einer Rezen­si­on von Mac­do­nalds Memoirs of a Revo­lu­tio­nist im Jah­re 1958 kon­sta­tier­te der Lite­ra­tur­kri­ti­ker Alfred Kazin, dass Poli­tics eine kon­kre­te Anstren­gung signa­li­sier­te und ermu­tig­te, sich sei­nen eige­nen Weg zurück zum Huma­nis­mus, Expe­ri­men­ta­lis­mus und Uni­ver­sa­lis­mus von vor- und anti­mar­xis­ti­schen Sozia­lis­men zu den­ken. 17 Für die­ses Pro­jekt bedarf es jedoch einer kri­ti­schen Aus­ga­be der Tex­te Dwight Mac­do­nalds, die über die blo­ße Wie­der­auf­la­ge bereits erschie­ne­ner Essays und Arti­kel in den zurück­lie­gen­den Jahr­zehn­ten hinausgeht.

© Jörg Auberg 2026

 

Biblio­gra­fi­sche Angaben:

Dwight Mac­do­nald.
Atro­ci­ties of the Mind.
Essays on Vio­lence and Poli­tics in the Ame­ri­can Cen­tu­ry.
Aus­ge­wählt und her­aus­ge­ge­ben von John Sum­mers.
Vor­wort von Andrew J. Bace­vich.
Chi­ca­go: Uni­ver­si­ty of Chi­ca­go Press, 2026.
352 Sei­ten, 25 US-Dol­lar.
ISBN: 9780226847993.

 

Medi­en­quel­len
Cover Mass­cult and Midcult© New York Review Books
Cover War and the Iliad© New York Review Books
Cover Poli­tics Past© Viking Press
Cover Atro­ci­ties of the Mind© Uni­ver­si­ty of Chi­ca­go Press

Anmerkungen

  1. Leo Trotz­ki, »Répon­ses à des ques­ti­ons con­cer­nant les États-Unis« (August 1940), in: Trotz­ki, Œuvres, Bd. 24, hg. Pierre Broué (Paris: Publi­ca­ti­ons de l’Institut Léon Trots­ky, 1987), S. 291; Han­nah Are­ndt, »He’s all Dwight« (1968), in: Are­ndt, Thin­king Wit­hout a Ban­nis­ter: Essays in Under­stan­ding, 1953–1975, hg. Jero­me Kohn (New York: Scho­cken, 2018), S. 397; Hol­ley R. Can­ti­ne, »Reviews: Poli­tics«, Ret­ort 3, Nr. 4 (Früh­jahr 1947): 40; Paul Good­man, »Our Best Jour­na­list«, Dis­sent 5, Nr. 1 (Win­ter 1958): 82 
  2. Dwight Mac­do­nald, »›A Cor­rupt Bright­ness‹«, Encoun­ter 8, Nr. 6 (Juni 1957): 75
  3. Dwight Mac­do­nald, Mass­cult and Mid­cult: Essays Against the Ame­ri­can Grain, hg. John Sum­mers (New York: New York Review Books, 2011); Alex­an­der Bloom, Pro­di­gal Sons: The New York Intellec­tu­als and Their World (New York: Oxford Uni­ver­si­ty Press, 1986), S. 111; zu Mac­do­nalds Ana­ly­se des sowje­ti­schen Kinos cf. Dwight Mac­do­nald, On Movies (New York: DaCa­po, 1981), S. 181–265
  4. Die aus­ge­wähl­ten Tex­te erschie­nen in den frü­he­ren Auf­satz­samm­lun­gen Memoirs of a Revo­lu­tio­nist (1957, 1971 unter dem Titel Poli­tics Past neu her­aus­ge­ge­ben), Dis­cri­mi­na­ti­ons (1972) und On Movies (1969; rpt. 1981)
  5. Poli­tics 2, Nr. 8 (August 1945):225; Enzo Tra­ver­so, Im Bann der Gewalt: Der euro­päi­sche Bür­ger­krieg, 1914–1945, übers. Micha­el Bay­er (Mün­chen: Sied­ler, 2008), S. 158 
  6. Simo­ne Weil, »Die Ili­as oder das Poem der Gewalt«, übers. Tho­mas Laugsti­en, in: Weil, Krieg und Gewalt: Essays und Auf­zeich­nun­gen (Zürich: Dia­pha­nes, 2025), S. 161; Simo­ne Weil, War and the Ili­ad, übers. Mary McCar­thy (New York: New York Review Books, 2005), S. 3, zuerst erschie­nen in Poli­tics, Novem­ber 1945 
  7. John Sum­mers, »Intro­duc­tion: The Last of the Free Indi­vi­du­als«, in: Dwight Mac­do­nald, Atro­ci­ties of the Mind: Essays on Vio­lence and Poli­tics in the Ame­ri­can Cen­tu­ry, hg. John Sum­mers (Chi­ca­go: Uni­ver­si­ty of Chi­ca­go Press, 2026), S. 4–5
  8. Dwight Mac­do­nald, »Fascism and the Ame­ri­can Sce­ne« (New York: Pio­neer Publishers, 1938), https://libcom.org/article/fascism-and-american-scene-dwight-macdonald, PDF-Datei, S. 3–29; Micha­el Joseph Rober­to, The Coming of the Ame­ri­can Behe­mo­th: The Ori­g­ins of Fascism in the United Sta­tes, 1920–1940 (New York: Month­ly Review Press, 2018), S. 13–14
  9. Dwight Mac­do­nald, »What is the Fascist Sta­te?«, New Inter­na­tio­nal 7, Nr. 2 (Febru­ar 1941): 22–27; Mac­do­nald, »Fascism – A New Social Order«, New Inter­na­tio­nal 7, Nr. 4 (Mai 1941): 82–85; Dani­el Gué­rin, Sur le fascis­me: La peste bru­ne. Fascis­me et grand capi­tal (Paris: La Décou­ver­te, 2001); Igna­zio Silo­ne, Der Fascis­mus (Zürich: Euro­pa-Ver­lag, 1934; rpt. Frankfurt/Main: Ver­lag Neue Kri­tik, 1984); Trotz­ki, Brief an Albert Gold­man, 9. August 1940, in: Trotz­ki, Œuvres, Bd. 24, S. 292 
  10. Mac­do­nald, »A Report to the Rea­ders«, Poli­tics 5, Nr. 1 (Win­ter 1948): 58 
  11. Dwight Mac­do­nald, »I Choo­se the West«, in: Mac­do­nald, Atro­ci­ties of the Mind, S. 132
  12. Mac­do­nald, »Fascism and the Ame­ri­can Sce­ne«, S. 28
  13. Enzo Tra­ver­so, Ausch­witz den­ken: Die Intel­lek­tu­el­len und die Sho­ah, übers. Hel­mut Dah­mer (Ham­burg: Ham­bur­ger Edi­ti­on, 2000), S. 304; Dwight Mac­do­nald, »Ame­ri­ca! Ame­ri­ca!«, in: Mac­do­nald, Atro­ci­ties of the Mind, S. 191–205
  14. Tra­ver­so, Ausch­witz den­ken, S. 326
  15. Dwight Mac­do­nald, »The Root is Man«, Poli­tics 3, Nr. 4 (April 1946): 97–115, und Poli­tics 3, Nr. 6 (Juli 1946): 194–214; in einer bear­bei­te­ten Form online ver­füg­bar: https://theanarchistlibrary.org/library/dwight-macdonald-the-root-is-man; zur Dis­kus­si­on des Essays sie­he Jörg Auberg, New Yor­ker Intel­lek­tu­el­le: Eine poli­tisch-kul­tu­rel­le Geschich­te von Auf­stieg und Nie­der­gang, 1930–2020 (Bie­le­feld: tran­script, 2022), S. 163–171
  16. Mac­do­nald, On Movies, S. 447–449; Mac­do­nald, Atro­ci­ties of the Mind, S. 229–231; zur Bio­gra­fie Erwin Lei­sers cf. https://dffb-archiv.de/editorial/erwin-leiser
  17. Alfred Kazin, »Old Revo­lu­tio­nists«, Par­ti­san Review 25, Nr. 1 (Win­ter 1958): 135

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