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Terrorismus

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Leonardo Sciascia: Die Affaire Moro

Leonardo Sciascia: Die Affaire Moro (Edition Converso, 2023)

Die Geschichte Aldo Moros in seiner letzten Lebensphase reflektiert Leonardo Sciascia durch literarische Prismen (wie Pier Paolo Pasolini, Luigi Pirandello, Jorge Luis Borges und Edgar Allan Poe) und gewinnt auf diese Weise Einsichten, die ihn in seiner Unerbittlichkeit und Unbeirrbarkeit gegen die herrschende Meinung nahezu aller politischen Richtungen bestärken.

Wolfgang Pohrt — Gewalt und Politik

Wolfgang Pohrt: Gewalt und Politik (Edition Tiamat, 2010)

Nachruf auf eine Bestie  Wolfgang Pohrts Schriften aus den 1980er Jahren    Von Jörg Auberg Aus den »Lagu­nen des Ver­ges­sens« (Bal­zac) taucht Wolf­gang Pohrt, der es als pole­mi­scher Kri­ti­ker der deut­schen Lin­ken und Frie­dens­be­we­gung in den 1980er Jah­re zu eini­ger Pro­mi­nenz in den ein­schlä­gi­gen Zir­keln der alten Bun­des­re­pu­blik gebracht hat­te, mit einer...

Paul und Karen Avrich — Sasha and Emma

Die Untergegangenen und die Geretteten   In seiner unvollendeten Doppelbiografie Sasha and Emma beschreibt Paul Avrich die verwobenen Leben von Emma Goldman und Alexander Berkman   von Jörg Auberg     »Nur dem Geschichts­schrei­ber wohnt die Gabe bei, im Ver­gan­ge­nen den Fun­ken der Hoff­nung anzu­fa­chen, der davon durch­drun­gen ist: auch die Toten wer­den vor dem Feind...

Christof Wackernagel: Verlogen, dumm und unverschämt

Christof Wackernagel. Verlogen, dumm und unverschämt (Oktober Verlag 2015)

Leben im Kreisverkehr Chris­tof Wacker­na­gel legt unver­öf­fent­lich­te Tex­te zur Kul­tur­in­dus­trie und der RAF vor. Von Jörg Auberg     I. In den ein­schlä­gi­gen His­to­rio­gra­fien des bun­des­re­pu­bli­ka­ni­schen Ter­ro­ris­mus der 1970er Jah­re zählt Chris­tof Wacker­na­gel zu den minor cha­rac­ters einer über­hitz­ten Geschich­te, die von der Revol­te gegen einen...

Boris Sawinkow: Das fahle Pferd

Der Ter­ror-Dan­dy In sei­nem Roman „Das fah­le Pferd“ sti­li­siert sich Boris Sawin­kow als pro­fes­sio­nel­ler Tech­ni­ker der ter­ro­ris­ti­schen Gewalt   Von Jörg Auberg   In den Jah­ren zwi­schen 1906 und 1907 rühm­ten sich rus­si­sche Anar­chis­ten und Sozi­al­re­vo­lu­tio­nä­re, ihre ter­ro­ris­ti­schen Akti­vi­tä­ten, hät­ten mehr als vier­tau­send Men­schen das Leben gekos­tet...

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