Paul Auster: Unsichtbar

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Ein Dichter am Rande des Nervenzusammenbruchs

Über Paul Austers Roman Unsichtbar

Von Jörg Auberg

 

Paul Auster: Collected Prose(New York: Picador/Henry Holt, 2003)
Paul Aus­ter: Collec­ted Pro­se(New York: Picador/Henry Holt, 2003)

Auf dem Cover des Pica­dor-Ban­des mit dem Titel Collec­ted Pro­se, der auto­bio­gra­phi­sche Schrif­ten, Essays und kür­ze­re Tex­te Paul Aus­ters ver­sam­melt, prangt das schwarz­wei­ße Por­trait des Autors als 21-jäh­ri­ger Stu­dent der New Yor­ker Colum­bia-Uni­ver­si­tät aus dem Jah­re 1968. Es zeigt das Gesicht des jun­gen Man­nes mit einem durch­drin­gen­den Blick, das in sei­ner expres­sio­nis­ti­schen Sti­li­sie­rung ent­fernt an das Erschei­nen Con­rad Veidts im Film Das Cabi­net des Dr. Cali­ga­ri erin­nert. Aus der grob­kör­ni­gen Ober­flä­che tritt ein von einer Aura des Rät­sel­haf­ten umge­be­ner Jüng­ling aus dem Dun­kel her­vor, der sich offen­bar selbst bedeu­tungs­schwan­ger als kom­men­der Dich­ter vor dem Auge der Kame­ra insze­niert. Vier­zig Jah­re nach die­ser Auf­nah­me beschrieb sich Aus­ter im Rück­blick auf die­se Zeit in einem kur­zen Essay für die New York Times sich selbst als ruhi­gen, buch­ver­lieb­ten jun­gen Mann, der danach streb­te, ein Schrift­stel­ler zu werden. 

Conrad Veidt: Szenenfoto aus Das Cabinet des Doktor Caligari>em>
Con­rad Veidt: Sze­nen­fo­to aus Das Cabi­net des Dok­tor Caligari

Zwar war er in die Stu­den­ten­ak­ti­vi­tä­ten jener Zeit invol­viert und nahm an der Beset­zung der Colum­bia-Uni­ver­si­tät im April 1968 teil, doch war er eher Mit­läu­fer denn Akti­vist, und die stu­den­ti­sche Revol­te fand kei­nen unmit­tel­ba­ren Nie­der­schlag in sei­ner lite­ra­ri­schen Pro­duk­ti­on, die schon damals begann, auch wenn es lan­ge dau­ern soll­te, ehe er sich als fes­te Grö­ße im inter­na­tio­na­len Lite­ra­tur­be­trieb eta­blie­ren konn­te. »Ich woll­te unbe­dingt ein Schrift­stel­ler wer­den«, sag­te er in einem Inter­view mit der Wochen­zei­tung Die Zeit im Som­mer 2007, »und ich woll­te … die gesell­schaft­li­chen und poli­ti­schen Zusam­men­hän­ge ver­ste­hen. Ich hät­te mich im sozia­lis­ti­schen Rea­lis­mus ver­su­chen kön­nen, aber die lite­ra­ri­schen Pro­duk­te die­ser Rich­tung waren furcht­bar. Mei­ne Hel­den waren damals die Sur­rea­lis­ten, André Bre­ton, Lou­is Ara­gon, Phil­ip­pe Sou­pault, Paul Eluard. Die waren hoch­po­li­tisch, aber ihre Kunst war es nicht. Sie woll­ten das Bewusst­sein ihrer Zeit ver­än­dern und damit die Gesell­schaft.« Sei­ne Bücher betrach­tet er als poli­tisch, auch wenn häu­fig der direk­te poli­ti­sche Bezug fehlt. In sei­nem Roman Mond über Man­hat­tan (1989), der im Jah­re 1968 spielt, wird der Colum­bia-Cam­pus zwar als »Schlacht­feld« bezeich­net, doch die poli­ti­schen Ereig­nis­se spie­len für den Prot­ago­nis­ten kei­ne Rol­le. »Jeder ist mit der Geschich­te jener Zeit ver­traut«, lässt der Erzäh­ler ver­lau­ten, »und es wäre sinn­los, sie noch ein­mal durchzugehen.«

Paul Auster: Invisible (New York: Henry Holt, 2009)
Paul Aus­ter: Invi­si­ble (New York: Hen­ry Holt, 2009)

Auch in sei­nem Roman Unsicht­bar, der im geschichts­träch­ti­gen Jahr 1967 spielt, feh­len die direk­ten poli­ti­schen Impli­ka­tio­nen. Zwar ist der Prot­ago­nist von den Aus­wir­kun­gen des Viet­nam­krie­ges indi­rekt betrof­fen, doch da er vom Kriegs­dienst frei­ge­stellt wird, besteht für ihn kein direk­ter Anlass, sich gegen die Zeit­läuf­te zu erhe­ben. Statt­des­sen ent­wirft Aus­ter eine pri­va­te Geschich­te der Ver­wir­run­gen vor dem Zeit­ko­lo­rit des »Sum­mer of Love«. Im Zen­trum der Ereig­nis­se steht Adam Wal­ker, »ein ahnungs­lo­ser jun­ger Stu­dent mit Lust auf Bücher«, der sich zum Dich­ter beru­fen fühlt. Auf einer Par­ty lernt er den fran­zö­si­schen Gast­pro­fes­sor Rudolf Born und sei­ne Freun­din Mar­got ken­nen, die zunächst ihn in sei­nen Bann und spä­ter ins Ver­häng­nis zie­hen. In einem Inter­net-Inter­view mit der eng­li­schen Lite­ra­tur­zeit­schrift Gran­ta beschrieb Aus­ter die­sen Mar­ti­ni-trin­ken­den Wes­ten­ta­schen-Mephis­to als »Destil­lat deka­den­ter Typen«, die zu jener Zeit sei­nen Weg kreuz­ten. Born lockt den unbe­darf­ten Stu­den­ten in sein Spiel, indem er ihm in Aus­sicht stellt, eine von ihm finan­zier­te Lite­ra­tur­zeit­schrift redi­gie­ren zu kön­nen, und wenig spä­ter offe­riert er Adam sei­ne Freun­din, deren Bli­cke Adam als »vage ero­tisch« regis­triert. Ohne­hin wer­den die Figu­ren vor allem als Bil­der wahr­ge­nom­men: In den Augen Borns ist Adam ein »Lord Byron am Rand des Ner­ven­zu­sam­men­bruchs«, wäh­rend Born für Wal­ker ein Aller­welts­ge­sicht ist, »das in der Men­ge unsicht­bar bliebe«. 

Paul Auster: Unsichtbar (Reinbek: Rowohlt, 2010)
Paul Aus­ter: Unsicht­bar (Rein­bek: Rowohlt, 2010)

In der Fol­ge­zeit ent­spannt sich eine kur­ze, aber hef­ti­ge sexu­el­le Affä­re, die Adams »Lust auf Bücher« in eine unbän­di­ge Lust auf Sex ver­wan­delt. »Sex ist der Herr und Hei­land«, kon­sta­tiert Wal­ker für sich, »die ein­zi­ge Erlö­sung auf Erden.« Als jedoch Wal­ker hilf­los mit­an­se­hen muss, wie Born bei einem Stra­ßen­über­fall den schwar­zen Angrei­fer eis­kalt mit einem Spring­mes­ser tötet und nach Frank­reich flüch­tet, endet sei­ne Selbst­ge­wiss­heit. Weder Born noch sich selbst kann der »schuld­los Schul­di­ge« ver­zei­hen, und der kur­ze, jäh über ihn her­ein­ge­bro­che­ne Moment wird zum Trau­ma sei­nes Lebens. Als er bei einem Auf­ent­halt in Paris als Teil­neh­mer eines Aus­tausch­pro­gramms Born wie­der­trifft, ver­sucht er Rache zu neh­men, indem er gegen die Hei­rats­plä­ne Borns mit der Wahr­heit der New Yor­ker Ereig­nis­se zu intri­gie­ren ver­sucht, doch wird er selbst erneut das Opfer Borns, der offen­bar sei­ne geheim­dienst­li­chen Ver­bin­dun­gen spie­len lässt, um Wal­ker ein Dro­gen­pa­ket unter­zu­schie­ben und ihn des Lan­des ver­wei­sen zu las­sen. Von der Begeg­nung mit Born ist Wal­ker für das Leben gezeich­net, und nach einer kur­zen Kar­rie­re als erfolg­lo­ser Dich­ter ent­schei­det er sich, sei­ner Exis­tenz eine gänz­lich neue Rich­tung zu geben und enga­giert sich nach einem Jura­stu­di­um als Anwalt »für die Ver­ach­te­ten und die Unsicht­ba­ren« der ame­ri­ka­ni­schen Gesellschaft.

 

Paul Auster - Werkauswahl
Paul Aus­ter — Werkauswahl

Im Gegen­satz zu Mond über Man­hat­tan erzählt Aus­ter die Ereig­nis­se in Unsicht­bar nicht in einer gerad­li­ni­gen, ein­di­men­sio­na­len Form, son­dern nutzt eine mehr­schich­ti­ge Text­ar­chi­tek­tur, in der er sein domi­nan­tes The­ma – die Reprä­sen­ta­ti­on von Erin­ne­rung, Trau­ma, Ein­sam­keit und Krea­ti­vi­tät – neu durch­spielt. Der ein­lei­ten­de Text Adam Wal­kers erweist sich als ers­ter Teil eines Erin­ne­rungs­pro­jekts, das Wal­ker im End­sta­di­um sei­ner Leuk­ämie in Angriff genom­men hat und der ablau­fen­den Zeit abrin­gen will. Als ihn jedoch eine Schreib­blo­cka­de am Wei­ter­schrei­ben hin­dert, wen­det er sich im Som­mer 2007 an sei­nen ehe­ma­li­gen Kom­mi­li­to­nen James Free­man, der mitt­ler­wei­le ein renom­mier­ter Roman­cier ist, und bit­tet ihn um pro­fes­sio­nel­le Hil­fe. Um das Unsag­ba­re auf­schrei­ben zu kön­nen, nimmt er Free­mans Rat an und schreibt den mit »Som­mer« beti­tel­ten zwei­ten Teil in der distan­zier­ten zwei­ten Per­son Sin­gu­lar, in dem er von der inzes­tuö­sen Bezie­hung zu sei­ner Schwes­ter Gwyn und ihrem gemein­sa­men Trau­ma ihrer Kind­heit – dem Ertrin­kungs­tod ihres jün­ge­ren Bru­ders Andy in einem See – berichtet.

Während Wal­ker zum Unsicht­ba­ren wird, bleibt nur sein Text als Sum­me sei­ner Exis­tenz. »Was Adam da schreibt, ist rei­ne Erfin­dung«, behaup­tet Gwyn und bestrei­tet die inzes­tuö­se Bezie­hung. »Das sind die Phan­ta­sien eines Ster­ben­den, ein Traum; er hat sich gewünscht, dass es so war, aber so war es nicht.« Trotz allem will sie den Text nicht unter­drü­cken und stif­tet Free­man an, »etwas Publi­zier­ba­res dar­aus zu machen«, indem die Namen der Per­so­nen und Orte umbe­nannt wer­den. Der Nach­lass­ver­wal­ter wird zum Fäl­scher, der um den Preis der Ver­öf­fent­li­chung den Ori­gi­nal­text zur Unkennt­lich­keit umar­bei­tet und mani­pu­liert, Leer­stel­len, die der ster­ben­de Autor beim Anschrei­ben gegen die töd­li­che Krank­heit nicht mehr fül­len konn­te, mit sei­nen Wor­ten bestückt. Mit die­ser Pra­xis beschreibt Aus­ter die eige­ne Arbeits­me­tho­de als Autor, der einer­seits spä­ter Erbe einer sper­ri­gen Moder­ne ist und ein Fai­ble für die sprach­kri­ti­sche Avant­gar­de des vori­gen Jahr­hun­derts hat, ande­rer­seits die Sper­rig­keit von Erin­ne­rung, Trau­ma, Ein­sam­keit und Krea­ti­vi­tät mit sei­ner Fähig­keit als elo­quen­ter Geschich­ten­er­zäh­ler über­tüncht. Unter­lie­gen die brü­chi­gen Sprach­ge­bil­de eines Samu­el Beckett einer kon­se­quen­ten Logik des Zer­falls, füllt der Beckett-Her­aus­ge­ber Aus­ter die ent­ste­hen­den Lücken und Leer­stel­len mit Wor­ten, um die Rea­li­tät nicht in einem wei­ßen Recht­eck ver­schwin­den zu las­sen, wobei ihm der Vor­wurf der Gefäl­lig­keit nicht zu erspa­ren ist.

Paul Auster - Bücher als Faber-Ausgaben
Paul Aus­ter — Bücher als Faber-Ausgaben

Zugleich ist bei Aus­ter stets das Bewusst­sein des Schei­terns prä­sent, das jedoch letzt­lich den Erfolg des »eau d’Aus­ter« aus­macht: Es schmeckt zuwei­len bit­ter, ver­ur­sacht aber den­noch nach dem Genuss einen woh­li­gen Geschmack. Der lite­ra­ri­sche Nach­lass­ver­wal­ter Free­man – wie in frü­he­ren Roma­nen ein Dop­pel­gän­ger des geschei­ter­ten Autors – kann das »Rät­sel« Wal­ker nicht lösen – zu vie­les bleibt zwei­fel­haft, und die objek­ti­ve Wahr­heit bleibt ver­bor­gen. Doch fata­lis­tisch nimmt Free­man das Schei­tern in Kauf. Der Wahr­heit kann er sich nach sei­nem Ver­ständ­nis nur annä­hern, sie aber nie­mals abso­lut ver­ste­hen. Am Ende erscheint die Rea­li­tät als eine mit stein­ähn­li­chen Wor­ten über­sä­te Land­schaft, die zur Inter­pre­ta­ti­on ein­lädt, sich einer Deu­tung aber gleich­zei­tig ver­schließt. Das Resul­tat ist ein »auf­po­lier­ter« Text, dem nicht zu trau­en ist. Trotz allem ist er das noch das Bes­te, was aus dem Schei­tern, das jedem Schreib­pro­zess inne­wohnt, zu ret­ten ist, auch wenn ihm der Ruch des Betru­ges anhaftet. 

Paul Auster: Unsichtbar (RBB/DAV 2010)
Paul Aus­ter: Unsicht­bar (RBB/DAV 2010)

Dar­über hin­aus begnügt sich Aus­ter seit 2004 nicht allein mit der Rol­le des Autors, son­dern fühlt sich in einer Stra­te­gie des Cross­me­dia-Publi­shings auch dazu beru­fen, sei­ne Roma­ne im Audio-For­mat vor­zu­le­gen, wobei sich jedoch her­aus­stellt, dass ein Autor sel­ten auch ein guter Inter­pret sei­ner Wer­ke ist. Zwar ver­fügt Aus­ters Stim­me über ein ange­neh­mes Tim­bre, doch wirkt nicht nur das leich­te Lis­peln stö­rend, son­dern auch die man­geln­de Fähig­keit des Autors, über das blo­ße Vor­le­sen des Buches hin­aus­zu­ge­hen und dem Text eine zusätz­li­che Dimen­si­on über die Inter­pre­ta­ti­on zu geben. Auf der ande­ren Sei­te lie­fern pro­fes­sio­nel­le Vor­trags­künst­ler nicht immer bes­se­re Leis­tun­gen ab. So rui­nier­te etwa der Schau­spie­ler Jan Josef Lie­fers durch sei­ne ein­di­men­sio­na­le Vor­stel­lung den Roman Nacht des Ora­kels, da er zur Nuan­cie­rung kaum fähig war: Er lie­fer­te immer nur den immer­glei­chen »Lie­fers-Sound«. Dage­gen ope­riert Burg­hart Klauß­ner, der bereits 2007 mit der Inter­pre­ta­ti­on von Har­ry Mulischs Roman Das Atten­tat glänz­te, bei sei­ner Lesung des Romans Unsicht­bar auf einem für die­sen Schau­spie­ler typi­schen hohen Niveau, auch wenn er bei der Into­na­ti­on der Rol­le des Rudolf Born zuwei­len stimm­lich ins Char­gie­ren abglei­tet. Zudem ist zu bemän­geln, dass die miss­ra­te­ne Ortho­gra­phie des Abschieds­sat­zes des ertrin­ken­den Bru­ders Andy »Lie­be Mom ich bin im Seh Grü­se Andy« (im Ori­gi­nal: »Dee­re Mom Ime in the lake Lov Andy«) im Hör­buch unter­geht, was jedoch dem Vor­le­ser Klauß­ner nicht anzu­las­ten ist. Zum ande­ren wird in dem vom Rund­funk Ber­lin-Bran­den­burg pro­du­zier­ten Hör­buch der Text Aus­ters unkennt­lich ver­kürzt, etwa um die Pas­sa­ge, in der Wal­ker die inzes­tuö­se Bezie­hung zu sei­ner Schwes­ter in obs­zö­nen Ter­mi­ni des »Dir­ty Talk« beschreibt, was den öffent­lich-recht­lich Ver­ant­wort­li­chen viel­leicht zu dras­tisch erschien. Vor allem aber ist die­ser Pro­duk­ti­on anzu­krei­den, dass das Hör­buch in star­re Tracks ein­ge­teilt ist, die kei­nen Sprung zu bestimm­ten Kapi­teln ermög­li­chen. Ohne­hin ist die Aus­stat­tung etwas ärm­lich, da die Her­aus­ge­ber auf die Zuga­be eines Book­lets gänz­lich verzichteten.

 

Zuerst erschie­nen in satt.org, Sep­tem­ber 2010
© Jörg Auberg 2010/2020

Bibliografische Angaben:

Paul Aus­ter.
Unsicht­bar.
Über­setzt von Wer­ner Schmitz.
Rein­bek: Rowohlt, 2010.
320 Sei­ten, € 19,95.
ISBN: 978–3‑498–00081‑3

Paul Aus­ter.
Unsicht­bar.
Über­setzt von Wer­ner Schmitz.
Gele­sen von Burg­hart Klaußner.
Ber­lin: Der Audio-Ver­lag, 2010.
6 CDs, Lauf­zeit ca. 440 Minu­ten, € 24,99.
ISBN: 978–3‑89813–966‑3

 

Bild­quel­len (Copy­rights)
Cover Collec­ted Pro­se © Pica­dor
Foto Con­rad Veidt © Archiv Jörg Auberg
Cover Invi­si­ble © Hen­ry Holt
Cover Unsicht­bar (Roman) © Rowohlt
Cover Unsicht­bar (Audio­book) © RBB/DAV
Fotos Paul-Aus­ter-Bücher © Archiv Jörg Auberg

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