Christian Brückner: Hinab in den Maelström

C

Im Maul des Abgrunds

Marginalien zum Erzählkonzert »Hinab in den Maelström«

von Jörg Auberg

Der Begriff des Fort­schritts ist in der Idee der Kata­stro­phe zu fun­die­ren. Daß es ›so wei­ter‹ geht, ist die Kata­stro­phe. Sie ist nicht das jeweils Bevor­ste­hen­de son­dern das jeweils Gegebene.

Wal­ter Ben­ja­min1

 

Edgar Allan Poe: Phantastische Fahrten (dtv, 1985)
Edgar Allan Poe: Phan­tas­ti­sche Fahr­ten (dtv, 1985)

In sei­nem Stan­dard­werk zur Erfah­rung der Moder­ni­tät im 19. und 20. Jahr­hun­dert All That Is Solid Melts Into the Air (1982) beschrieb Mar­shall Ber­man den »Maelstrom des moder­nen Lebens« als ein Zen­tral­mo­tiv der kapi­ta­lis­ti­schen Moder­ne, in der Geschich­te und Tra­di­ti­on per­ma­nent durch die his­to­ri­sche Ent­wick­lung in Fra­ge gestellt wur­de – oder mit den Wor­ten Karl Marx’ und Fried­rich Engels’: »Alles Stän­di­sche und Ste­hen­de ver­dampft, alles Hei­li­ge wird ent­weiht, und die Men­schen sind end­lich gezwun­gen, ihre Lebens­stel­lung, ihre gegen­sei­ti­gen Bezie­hun­gen mit nüch­ter­nen Augen anzu­se­hen.«2 Wie Theo­dor W. Ador­no beob­ach­te­te, beschrieb Edgar Allan Poe in sei­ner Kurz­ge­schich­te »A Des­cent into the Maelström« eine zen­tra­le Alle­go­rie der Moder­ne, deren Moment »in der atem­los krei­sen­den, doch gleich­sam still­ste­hen­den Bewe­gung des ohn­mäch­ti­gen Boo­tes im Wir­bel des Mael­stroms« bestehe.3 Der Maelstrom war nicht nur ein kri­ti­sches Moment, son­dern in der Dar­stel­lung des hin­ab­rei­ßen­den Wir­bels delek­tier­te sich Poe – mut­maß­te Ador­no – auch an dem Grau­en als Sen­sa­ti­ons­qua­li­tät, wel­che in den dik­ta­to­ri­schen und tota­li­tä­ren Peri­oden des 20. Jahr­hun­derts zur per­p­etu­ier­ten Gewohn­heits­er­fah­rung wurde.

Nach­dem die Kurz­ge­schich­te im Mai 1841 in der Zeit­schrift Graham’s Maga­zi­ne erschie­nen war, fie­len die ers­ten Kri­ti­ken nega­tiv aus: Die Erzäh­lung sei, urteil­te ein Kri­ti­ker im Dai­ly Chro­nic­le, »der Feder eines Men­schen unwür­dig, des­sen Talen­te ihm ein brei­te­res und weit­rei­chen­de­res Spek­trum ermög­li­chen«, und Poe selbst kon­ze­dier­te anfäng­lich, dass die Geschich­te in Eile geschrie­ben und der Schluss »unvoll­kom­men« sei.4 Auch für Poes Bio­graf Jef­frey Mey­ers war »A Des­cent into the Maelström« ein »unter­ge­ord­ne­tes Werk« im Poe-Kor­pus.5

Dieser grauenhafte Fall

Dennoch ent­fal­tet die Geschich­te über ein Fischer­boot, das an der nor­we­gi­schen Küs­te in der schein­bar ruhi­gen See in den zer­stö­re­ri­schen Stru­del eines Mael­stroms gezo­gen und in der Tie­fe ver­nich­tet wird, eine ein­zig­ar­ti­ge sug­ges­ti­ve Kraft des Grau­ens und der Kata­stro­phe. Kein Mensch habe wie Poe, schrieb sein Bewun­de­rer Charles Bau­de­lai­re, »mit grö­ße­rer magi­scher Kraft vom Aus­nah­me­zu­stand im Leben von Mensch und Natur erzählt«.6 Auch wenn Poe in sei­ner »Appli­ka­ti­on« von Lite­ra­tur Wis­sen­schaft, Ratio­na­li­tät und Tech­no­lo­gie als Instru­men­te der »Wahr­heits­nä­he« (verisi­mi­li­tu­de in der Poe-Phi­lo­lo­gie) zur Gestal­tung und Mani­pu­la­ti­on des Spek­ta­kels der Rea­li­tät ver­wen­de­te und vor allem mit der Maelstrom-Alle­go­rie als Erfin­der der moder­nen sci­ence fic­tion gilt7, ver­bin­det die Erzäh­lung Tra­di­ti­on und Moder­ne in der Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen den urwüch­si­gen Kräf­ten der Natur und den beschränk­ten Mit­teln der mensch­li­chen Vernunft.

Obwohl Poe als »Erfin­der meh­re­rer Lite­ra­tur­gat­tun­gen« reüs­sier­te (wie Paul Valé­ry schrieb8), rekur­rier­te er in sei­ner Erzäh­lung the­ma­tisch und erzähl­tech­nisch auf Samu­el Tay­lor Coler­id­ges Bal­la­de The Rime of the Anci­ent Mari­ner9, die nicht nur in über­höh­ter Form eine Fahrt ins Unge­wis­se dar­stell­te, son­dern auch in einem poli­ti­schen Kon­text die Kos­ten des bri­ti­schen Empire-Unter­neh­mens in Gestalt von Skla­ven­hal­tern, Sklav*innen und schein­bar unbe­tei­lig­ten Zeitgenoss*innen auf­zeig­te. In Coler­id­ges Fan­ta­sien hef­tet sich die Schuld durch Teil­ha­be an eine Gesell­schaft, deren porö­se See­le (wie in Dan­tes höl­li­scher Ima­gi­na­ti­on) »von einem schim­me­li­gen Nie­der­schlag des dicken Duns­tes, ein Schreck für Aug und Nase« über­zo­gen ist.10

The Collected Tales and Poems of Edgar Allan Poe (Modern Library, 1992)
The Coll­ec­ted Tales and Poems of Edgar Allan Poe (Modern Libra­ry, 1992)

In Poes Geschich­te spie­geln sich in Anti­zi­pa­ti­on von Engels’ »Dia­lek­tik der Natur« weni­ger die Natur­ge­set­ze denn von urwüch­si­gen Kräf­ten frei­ge­setz­te Ener­gien, die eine unkon­trol­lier­ba­re Bewe­gung jen­seits aller Gesetz­mä­ßig­keit oder Beherrsch­bar­keit in Gang set­zen. Wie in Coler­id­ges Bal­la­de ver­wen­det Poe den erzäh­le­ri­schen Kunst­griff, einen äuße­ren und einen inne­ren Erzäh­ler zu ver­wen­den, um unter­schied­li­che Per­spek­ti­ven des Gesche­hens dar­zu­stel­len. Doch in dem Kunst­griff, einen ame­ri­ka­ni­schen Tou­ris­ten aus der äuße­ren Per­spek­ti­ve auf den nor­we­gi­schen Fischer tref­fen zu las­sen, der von sei­ner kata­stro­phi­schen Erfah­rung berich­tet, gelingt Poe eine sub­ti­le Kri­tik des frü­hen Tou­ris­mus im 19. Jahr­hun­dert, die er in ande­ren Tex­ten auf die tou­ris­ti­schen Exkur­sio­nen an die Nia­ga­ra-Was­ser­fäl­le oder in die west­li­chen Prä­rien Nord­ame­ri­kas zum Aus­druck brach­te, in denen sich bri­ti­sche und ame­ri­ka­ni­sche Tourist*innen an den »Natur­schön­hei­ten des Lan­des« delek­tier­ten.11 Wie Kevin J. Hayes in einer Inter­pre­ta­ti­on der Kurz­ge­schich­te her­vor­hebt, ist der nor­we­gi­sche Fischer eine Inkar­na­ti­on des Arbei­ters, der sei­ne Exis­tenz ris­kiert, wäh­rend der ame­ri­ka­ni­sche Tou­rist in der Rol­le des Voy­eurs ver­harrt, der vom Fels­vor­sprung einen risi­ko­frei­en Blick auf die Gefahr (den Maelstrom) wer­fen möch­te, ohne sich selbst in Gefahr zu brin­gen.12

Nach Hayes iden­ti­fi­zier­te sich Poe mit dem alten Fischer: Im kom­mer­zi­el­len Publi­ka­ti­ons­ge­schäft, das im urba­nen Ame­ri­ka zu einem vita­len Sek­tor der Öko­no­mie wur­de, wäh­rend zugleich in Städ­ten wie Phil­adel­phia (wo Poe sich in den frü­hen 1840er Jah­ren nie­der­ge­las­sen hat­te) gewalt­tä­ti­ge Rackets mit ter­ro­ris­ti­scher Gewalt unter Ein­satz von Xeno­pho­bie und Ras­sis­mus das urba­ne Gesche­hen bestimm­ten, betrach­te­te sich Poe als »Arbei­ter«, der sei­ne Gesund­heit und sei­nen Ver­stand für den Lebens­un­ter­halt sei­ner Fami­lie ein­setz­te.13 Im kapi­ta­lis­ti­schen Betrieb, wo er als Autor per­ma­nent Novi­tä­ten zu lie­fern hat­te, ohne dass die Poten­ta­ten der Maga­zin­un­ter­neh­men ent­spre­chend sei­ne Leis­tung hono­rier­ten, wur­de er vom Stru­del des Sys­tems in immer tie­fe­re dunk­le Regio­nen des Aus­nah­me­zu­stands gezogen.

Der Entwurf des Schreckens

Edgar Allan Poe: Ein Sturz in den Malstrom (Typographische Bibliothek, Band 7, 2011)
Edgar Allan Poe: Ein Sturz in den Mal­strom (Typo­gra­phi­sche Biblio­thek, Band 7, 2011)

»Poes Maelstrom ist ein Ent­wurf des Schre­ckens«, schreibt der Gra­fi­ker Klaus Det­jen in der Aus­ga­be der Kurz­ge­schich­te in der Typo­gra­phi­schen Biblio­thek. »Der Mensch der unbe­re­chen­ba­ren Natur aus­ge­lie­fert, wird dar­in zum Prüf­stein sei­ner selbst.«14 Wäh­rend die bei­den Brü­der von einer Sturm­böe über Bord geris­sen oder angst­er­füllt para­ly­siert sind, kann sich der drit­te nach »sechs Stun­den töd­li­chen Grau­ens«15 mit beson­ne­ner Ver­nunft ret­ten. »You must get over the­se fan­ci­es«16 , belehrt der Fischer den ame­ri­ka­ni­schen Tou­ris­ten am Ran­de des Klippenvorsprungs.

»Wie prah­le­risch es auch klingt, es ist den­noch wahr: ich begann zu emp­fin­den, welch herr­li­che Sache es sei, auf die­se Wei­se zu ster­ben, und wie töricht es von mir war, beim Anblick solch groß­ar­ti­gen Bewei­ses von Got­tes Herr­lich­keit an mein eige­nes erbärm­li­ches Leben zu den­ken. Ich glau­be, ich errö­te­te vor Scham, als die­ser Gedan­ke mir in den Sinn kam. Nach eini­ger Zeit erfaß­te mich eine wil­de Neu­gier bezüg­lich des Stru­dels selbst. Ich fühl­te tat­säch­lich den Wunsch, sei­ne Tie­fen zu ergrün­den, obgleich ich mich selbst dabei opfern muß­te, und mein haupt­säch­li­cher Kum­mer war der, daß ich mei­nen alten Gefähr­ten an Land nie­mals von den Wun­dern berich­ten soll­te, die ich erschau­en wür­de. Das waren gewiß son­der­ba­re Betrach­tun­gen für einen Mann in mei­ner Lage, und ich habe schon manch­mal gedacht, daß die Dre­hun­gen des Boo­tes im Stru­del mir ein wenig den Kopf ver­rückt hat­ten.«17

In dem »Erzähl­kon­zert« Hin­ab in den Maelström, das auf der Über­set­zung der früh ver­stor­be­nen Schrift­stel­le­rin Gise­la Etzel (1880–1918) beruht, wer­den die »fan­ci­es« des Ori­gi­nals zu »Angst­vor­stel­lun­gen«, wäh­rend sie in spä­te­ren Über­set­zun­gen abschwä­chend als »Ein­bil­dun­gen« über­setzt wer­den.18 In die­ser Auf­trags­pro­duk­ti­on des Hes­si­schen Rund­funks aus dem Jah­re 2023 kom­bi­niert der mehr­fach aus­ge­zeich­ne­te Kom­po­nist Mar­tin Auer mit sei­nem gleich­na­mi­gen Quin­tett und dem Spre­cher Chris­ti­an Brück­ner den Text Poes mit einer dezen­ten, küh­len »sound­scape« in der Tra­di­ti­on des moder­nen Jazz. Die Kom­po­si­ti­on (in der Trom­pe­te, Saxo­fon, Pia­no, Bass und Schlag­zeug akzen­tu­ie­rend ein­ge­setzt wer­den) umkreist den Text, ohne zum belang­lo­sen Klang­tep­pich oder effekt­ha­sche­ri­schen Rumor zu verkommen.

Edgar Allan Poe: Erzählungen in zwei Bänden (Büchergilde Gutenberg, 1966)
Edgar Allan Poe: Erzäh­lun­gen in zwei Bän­den (Bücher­gil­de Guten­berg, 1966)

Chris­ti­an Brück­ners Instru­ment ist die tie­fe, etwas rau­chig klin­gen­de Stim­me, mit der in ruhi­ger Gelas­sen­heit und einem emo­tio­na­len Under­state­ment die Erfah­rung des Ent­set­zens im Meer, im Stru­del und im Trich­ter, im Ange­sicht des Todes und in der Erleich­te­rung des Ent­rin­nens vor­trägt, obgleich auch das Ent­kom­men mit ewi­gen Nar­ben erkauft ist. Wie in ande­ren Pro­duk­tio­nen Brück­ners – Brück­ner Beat (2001) und Brück­ner Ber­lin (2017) – , in denen Musik (in ers­ter Linie Jazz) und Spra­che kom­bi­niert wur­de, ist das Erzähl­kon­zert eine beein­dru­cken­de und über­zeu­gen­de »mul­ti­künst­le­ri­sche« Umset­zung der Poe’schen Alle­go­rie, zumal durch die zurück­hal­ten­de Inter­pre­ta­ti­on das Moment der Sen­sa­ti­on als kata­stro­phi­sche Regres­si­on (wie sie Ador­no der Moder­ne und ihren frü­hen her­aus­ra­gen­den Reprä­sen­tan­ten Poe und Bau­de­lai­re zuschrieb19) unter­lau­fen wird. In der Kopro­duk­ti­on des Mar­tin Auer Quin­tetts mit dem erfah­re­nen Sprach­vir­tuo­sen Brück­ner wird die »Welt des Ent­set­zens und der Aus­weg­lo­sig­keit«, die Bernd Lenz in einem kur­zen Text über Poes Erzäh­lung benennt, ein Meer der Schat­ten, »vor dem die Ver­nunft letzt­lich kapi­tu­lie­ren« müs­se20, neu­er­lich erfahrbar.

Edgar Allan Poe: Im Wirbel des Malstroms (Hörbuch Hamburg, 2002)
Edgar Allan Poe: Im Wir­bel des Mal­stroms (Hör­buch Ham­burg, 2002)

Die Ein­zig­ar­tig­keit die­ser Pro­duk­ti­on wird umso deut­li­cher, wenn man als Ver­gleich die »alt­frän­ki­sche« Lesung Charles Brau­ers unter dem Titel Im Wir­bel des Mal­stroms aus dem Jah­re 2001 her­an­zieht, deren Wir­kung von der dama­li­gen Kri­tik als ein­schlä­fernd und »dra­ma­tisch hin­ge­haucht« jen­seits aller Authen­ti­zi­tät beur­teilt wur­de.21 Wäh­rend Brau­er Poes Erzäh­lung im seda­tiv­en Ton in die Gruft ver­ab­schie­det, legen Brück­ner und das Mar­tin Auer Quin­tett die zeit­ge­mä­ße Qua­li­tät und die (durch­aus wider­sprüch­li­che) Moder­ni­tät des Poe’schen Tex­tes offen. In der Figur des über­le­ben­den Fischers mate­ria­li­siert sich – mit den Wor­ten des ame­ri­ka­ni­schen Sozio­lo­gen John Bel­la­my Fos­ter – die dia­lek­ti­sche Ver­nunft, die Natur sowohl als äuße­re Rea­li­tät mensch­li­cher Akti­vi­tät als auch als die inne­re Rea­li­tät der mensch­li­chen Exis­tenz begreift.22 Für Fos­ter ist Öko­lo­gie der Beweis der Dia­lek­tik. Im Rah­men der gesell­schaft­li­chen Ver­hält­nis­se ori­en­tier­te sich Poe an den Gege­ben­hei­ten und den Ansprü­chen des Mark­tes. Die Ent­schei­dung für die Kurz­ge­schich­te, die er meis­ter­lich beherrsch­te, ent­sprang nicht einer frei­en Wahl für die »kon­zi­se Erzähl­form«, wie Bernd Lenz schrieb, son­dern weil in den 1840er Jah­re – wie Lewis Mum­ford kon­sta­tier­te – ein »Bedürf­nis nach kur­zen Hap­pen der Ent­span­nung in der Rou­ti­ne eines Arbeits­ta­ges« herrsch­te.23 Trotz aller Inte­gra­ti­on in den kom­mer­zi­el­len Markt und der Sym­pa­thien für die kon­ser­va­ti­ve Poli­tik der Whigs (den Vor­läu­fern der Repu­bli­ka­ner) schmug­gel­te Poe jen­seits von »Öko­phi­lie« und »Öko­pho­bie«24 eine öko­lo­gi­sche Per­spek­ti­ve in sei­ne Lite­ra­tur, die über die gän­gi­gen Kli­schees von Grau­en und Ent­set­zen in der natür­li­chen Umwelt hin­aus­geht und die Zeit »töd­li­chen Ent­set­zens« (wie Gise­la Etzel den Ter­mi­nus »dead­ly ter­ror«25 über­setzt) mit­tels einer erken­nen­den und selbst­kri­ti­schen Ver­nunft zu tran­szen­die­ren ver­mag. Am Ende muss nicht der Unter­gang »im Maul des Abgrunds«26 stehen.

© Jörg Auberg 2024

Bibliografische Angaben:

Edgar Allan Poe.
Hin­ab in den Maelström.
Über­setzt von Gis­la Etzel.
Spre­cher: Chris­ti­an Brückner.
Kom­po­nist, Trom­pe­te: Mar­tin Auer.
Saxo­fon: Flo­ri­an Trübsbach.
Pia­no: Jan Eschke.
Bass: Andre­as Kurz.
Schlag­zeug: Bas­ti­an Jütte.
Ber­lin: Argon Ver­lag, 2023.
Audio-CD, Lauf­zeit: 1 Stun­de 13 Minu­ten, 20 Euro.
ISBN: 978–3‑7324–2091‑9.

Weiterführende Informationen:

Hin­ab in den Maelström mit Chris­ti­an Brück­ner und dem Mar­tin Auer Quintett

Bild­quel­len (Copy­rights)
Cover Hin­ab in den Maelström © Argon Verlag
Cover Phan­tas­ti­sche Fahrten © dtv (Celes­ti­no Piatti)
Cover The Coll­ec­ted Tales and Poems of Edgar Allan Poe © Modern Library
Cover Ein Sturz in den Malstrom © Wall­stein Verlag/Büchergilde Gutenberg
Cover Erzäh­lun­gen in zwei Bän­den (Bd. 2)
© Bücher­gil­de Gutenberg
Cover Im Wir­bel des Malstroms
© Hör­buch Hamburg

Nachweise

  1. Wal­ter Ben­ja­min, »Zen­tral­park«, in: Gesam­mel­te Schrif­ten, Bd. I:2, hg. Rolf Tie­de­mann und Her­mann Schwep­pen­häu­ser (Frankfurt/Main: Suhr­kamp, 1991), S. 683
  2. Mar­shall Ber­man, All That Is Solid Melts Into the Air: The Expe­ri­ence of Moder­ni­ty (New York: Pen­gu­in Books, 1988), S. 16; Karl Marx und Fried­rich Engels, »Mani­fest der Kom­mu­nis­ti­schen Par­tei«, in: MEW, Bd. 4 (Ber­lin: Dietz Ver­lag, 1990), S. 465
  3. Theo­dor W. Ador­no, Mini­ma Mora­lia: Refle­xio­nen aus dem beschä­dig­ten Leben (Frankfurt/Main: Suhr­kamp, 1987), S. 318
  4. The Poe Log: A Docu­men­ta­ry Life of Edgar Allan Poe, 1809–1849, hg. Dwight Tho­mas und David K. Jack­son (Bos­ton: G. K. Hall, 1987), https://www.eapoe.org/papers/misc1921/tplgc06a.htm
  5. Jef­frey Mey­ers, Edgar Allan Poe: His Life and Lega­cy (New York: First Coo­per Squa­re Press, 2000), EPUB-Ver­si­on, S. 153
  6. Charles Bau­de­lai­re, »Edgar Poe, Leben und Werk«, in: Edgar Allan Poe, Unheim­li­che Geschich­ten, hg. Charles Bau­de­lai­re, übers. Andre­as Nohl (Mün­chen: dtv, ²2018), S. 377
  7. Cf. John Tresch, »Poe invents sci­ence fic­tion«, in: The Cam­bridge Com­pa­n­ion to Edgar Allan Poe, hg. Kevin J. Hayes (Cam­bridge: Cam­bridge Uni­ver­si­ty Press, ⁵2007), S. 113–132
  8. Paul Valé­ry, »Die Situa­ti­on Bau­de­lai­res«, übers. August Brü­cher, in: Paul Valé­ry, Wer­ke, Bd. 3: Zur Lite­ra­tur, hg. Jür­gen Schmidt-Rade­feldt (Ber­lin: Suhr­kamp, 2021), S. 224
  9. Cf. Mar­ga­ret J. Yon­ce, »The Spi­ri­tu­al Des­cent into the Maelström: A Debt to ›The Rime of the Anci­ent Mari­ner‹«, Poe News­let­ter, 2, Nr. 2 (April 1969), S. 26–29
  10. Mari­na War­ner, Ein­lei­tung zu: Samu­el Tay­lor Coler­idge, The Rime of the Anci­ent Mari­ner (Lon­don: Vin­ta­ge Books, 2004), S. ix‑x; Dan­te Ali­ghe­ri, Die Gött­li­che Kom­mö­die, übers. Karl Voss­ler (Frankfurt/Main: Bücher­gil­de Guten­berg, 1978), S. 89
  11. Edgar Allan Poe, »Mor­ning on the Wis­sa­hic­con«, https://www.eapoe.org/works/essays/mrnwisa.htm; Dia­na Roy­er, »Edgar Allan Poe’s ›Mor­ning on the Wis­sa­hic­con‹: An Elegy for His Penn Maga­zi­ne Pro­ject«, Penn­syl­va­nia Histo­ry, 61, Nr. 3 (July 1994), S. 318–331
  12. Kevin J. Hayes, Edgar Allan Poe (Cri­ti­cal Lives) (Lon­don: Reak­ti­on Books, 2009), EPUB-Ver­si­on, S. 78
  13. Scott Pee­p­les, The Man of the Crowd: Edgar Allan Poe and the City (Prince­ton, NJ: Prince­ton Uni­ver­si­ty Press, 2020), EPUB-Ver­si­on, S. 69–102
  14. Klaus Det­jen, »Typo­gra­phie als Rui­ne. Zur Gestal­tung«, in: Edgar Allan Poe, Ein Sturz in den Mal­strom, übers. Hans Woll­schlä­ger, Typo­gra­phi­sche Biblio­thek, Bd. 7 (Göt­tin­gen: Wall­stein-Ver­lag und Frankfurt/Main: Bücher­gil­de Guten­berg, 2011), S. 68
  15. Poe, Ein Sturz in den Mal­strom, S. 33
  16. Edgar Allan Poe, »A Des­cent into the Maelström«, in: The Coll­ec­ted Tales and Poems of Edgar Allan Poe (New York: Modern Libra­ry, 1992), S. 127
  17. Poe, »Hin­ab in den Maelström«, Über­set­zung von Gise­la Etzel, https://www.projekt-gutenberg.org/poe/maelstro/maelstro.html
  18. Edgar Allan Poe, »Hin­ab in den Maelström« (Gise­la Etzel), https://www.projekt-gutenberg.org/poe/maelstro/maelstro.html; Poe, »Im Stru­del des Mael­stroms«, in: Edgar Allan Poe, Erzäh­lun­gen in zwei Bän­den, übers. Hed­da Eulen­berg, Bd. 2 (Frankfurt/Main: Bücher­gil­de Guten­berg, 1966), S. 255; Poe, Ein Sturz in den Mal­strom (Hans Woll­schlä­ger), S. 34; Poe, Unheim­li­che Geschich­ten (Andre­as Nohl), S. 228
  19. Ador­no, Mini­ma Mora­lia, S. 318
  20. Bernd Lenz, Nach­wort zu: Edgar Allan Poe, Phan­tas­ti­sche Fahr­ten (Mün­chen: dtv, 1985), S. 141
  21. https://www.perlentaucher.de/buch/edgar-allan-poe/im-wirbel-des-malstroms.html
  22. John Bel­la­my Fos­ter, The Return of Natu­re: Socia­lism and Eco­lo­gy (New York: Month­ly Review Press, 2020), S. 254
  23. Lenz, Nach­wort zu: Edgar Allan Poe, Phan­tas­ti­sche Fahr­ten, S. 141; Lewis Mum­ford, Tech­nics and Civi­liza­ti­on (1934; rpt. Chi­ca­go: Uni­ver­si­ty of Chi­ca­go Press, 2010), s. 197
  24. Cf. Sara L. Crosby, »Bey­ond Eco­phi­lia: Edgar Allan Poe and the Ame­ri­can Tra­di­ti­on of Eco­hor­ror«, Inter­di­sci­pli­na­ry Stu­dies in Lite­ra­tu­re and Envi­ron­ment , 21, Nr. 3 (Som­mer 2014), S. 513–525
  25. Poe, »A Des­cent into the Maelström«, S. 127
  26. Poe, Unheim­li­che Geschich­ten, S. 240

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