Texte und Zeichen

Andrej Platonow — Der Staatsbewohner

A

Die Verdunklung der Sonne

Andrej Platonow und die Verlorenen Utopien

von Jörg Auberg

 

D
rei Jah­re vor sei­nem Tod begrüß­te Alex­an­der Blok (1880–1921), einer der her­aus­ra­gen­den Dich­ter der rus­si­schen Moder­ne, die Okto­ber­re­vo­lu­ti­on 1918 enthu­si­as­tisch. Nach sei­nen Wor­ten war deren Ziel, »alles neu zu machen«, »alles anders zu machen«, »unser fal­sches, dre­cki­ges, lang­wei­li­ges, abscheu­li­ches Leben in ein gerech­tes, sau­be­res, fröh­li­ches und schö­nes Leben zu ver­wan­deln«1 die­ser uto­pi­sche Elan bezog sich zwar zunächst auf das eine »Sechs­tel der Erde« (die Sowjet­uni­on), doch letzt­lich soll­te die »mensch­li­che Trans­for­ma­ti­ons­ak­ti­vi­tät« (wie der Phi­lo­soph Wale­ri­an Mura­wjow pos­tu­lier­te) über die »Gren­zen des Glo­bus« hin­aus bis in den Kos­mos wir­ken.2

Im Lichtozean (Matthes & Seitz, 2025)
Im Licht­oze­an (Matthes & Seitz, 2025)

In der von Susan­ne Strät­ling und Georg Wit­te her­aus­ge­ge­be­nen Antho­lo­gie über die Ener­gie als »Kol­lek­tiv­sym­bol« in der sowje­ti­schen Moder­ne zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts (Im Licht­oze­an, 2025) defi­nier­te Wla­di­mir Lenin Kom­mu­nis­mus als »Sowjet­macht plus Elek­tri­fi­zie­rung des gan­zen Lan­des«, um sich von der Herr­schaft des Kapi­ta­lis­mus und sei­ner auf den fos­si­len Ener­gien Koh­le und Eisen beru­hen­den Pro­duk­ti­ons­macht »im Welt­maßstab­stab« abzu­gren­zen.3 Die­se Direk­ti­ve Lenins griff der Schrift­stel­ler und Elek­tro­in­ge­nieur (im Sin­ne Jean-Paul Sar­tres ein »Tech­ni­ker des Wis­sens«4 Andrej Pla­to­now in der frü­hen Sowjet­pha­se mit enthu­si­as­ti­schem Enga­ge­ment auf, der die Elek­tri­fi­zie­rung als »Revo­lu­ti­on in der Tech­nik« begriff. »Es gibt so viel Licht im Raum«, pos­tu­lier­te Pla­to­now, »des­halb muss der Kom­mu­nis­mus auf der gan­zen Welt aus Licht erschaf­fen wer­den.« In sei­nen Augen setz­te sich mit der Elek­tri­fi­zie­rung der Kom­mu­nis­mus »tech­nisch in der Pro­duk­ti­on« um; sie bedeu­te­te eine Befrei­ung von der Arbeit, die Über­ga­be der Pro­duk­ti­on an die Maschi­ne, den »Anfang einer neu­en völ­lig unvor­her­ge­se­he­nen Lebens­form«.5 Ähn­lich wie die Künst­ler El Lis­sitz­ky oder Kasi­mir Male­witsch sah Pla­to­now den »Sowjet­men­schen« als Künst­ler, als ein »Orga­nis­mus aus Ener­gie« in einer neu­en »öko­no­mi­schen Kul­tur der Zei­chen«. In einer »Abkehr von der Welt«, in der die Exis­tenz durch den Zwang zur Arbeit bestimmt wer­de, sah er durch die Elek­tri­fi­zie­rung und »auto­ma­ti­schen Dis­zi­pli­nie­rung« der Maschi­nen eine fröh­li­che Anar­chie begin­nen: Für den Men­schen begin­ne »ein ewi­ger Sonn­tag«. Selbst die Ener­gie der Radio­ak­ti­vi­tät wer­de durch jene des »Licht­oze­ans« in der Tota­li­tät des Uni­ver­sums um ein Viel­fa­ches über­trof­fen.6 

 

»Der sowje­ti­sche Ener­gie­dis­kurs argu­men­tiert öko­lo­gisch«, kon­sta­tie­ren Strät­ling und Wit­te im Nach­wort zu ihrer Antho­lo­gie. »Frap­pie­rend aktu­ell ist eine die gesam­te Elek­tri­fi­zie­rungs­pro­pa­gan­da durch­zie­hen­de Skep­sis gegen­über einer Kon­zen­tra­ti­on auf fos­si­le Ener­gie­quel­len.« Aller­dings beweg­te sich die­ser Dis­kurs nicht in einem herr­schafts­frei­en Raum, son­dern war von einem »Erobe­rungs­nar­ra­tiv« geprägt, in dem es in einem Natur-Mensch-Dua­lis­mus um Kampf und Beherr­schung ging. Zum »Cli­ma­te Engi­nee­ring« gehör­ten die Kor­rek­tur von Fluss­läu­fen, die Anpas­sung von Erd­pro­fi­len und die Spren­gung von Erd­mas­si­ven. Für zwei Mil­li­ar­den Gold­ru­bel lie­ße sich Ost­si­bi­ri­en auf­tau­en (»Sibi­ri­en ohne Eis! Ein war­mes Land am Gesta­de des Ark­ti­schen Oze­ans«), schlug Pla­to­now vor. »Ener­gie und Enthu­si­as­mus ver­bin­den sich hier zu Umwelt-Uto­pien glo­ba­len, ja kos­mi­schen Maß­stabs«, resü­mie­ren Strät­ling und Wit­te.7

El Lissitzky: »Sieg über die Sonne« 1923 at Christie's May 1991
El Lis­sitz­ky: »Sieg über die Son­ne« 1923 at Christie’s May 1991

Die uto­pi­schen Ent­wür­fe hin­sicht­lich der Nut­zung der Solar­ener­gie tru­gen jedoch auch ihre dunk­len Sei­ten in sich: Zwar wur­de die Son­ne als Geschenk dar­ge­stellt, doch war sie – wie in der futu­ris­ti­schen Oper Sieg über die Son­ne von Alex­ei Krutschonych, Weli­mir Chleb­ni­kow, Michail Mat­ju­schin und Kasi­mir Male­witsch aus dem Jah­re 1913 – auch Ziel­ob­jekt der mensch­li­chen Unter­wer­fung. »Die Son­ne als Aus­druck der alten Welt­ener­gie«, schrieb El Lis­sitz­ky 1920, »wird vom Him­mel geris­sen durch den moder­nen Men­schen, der kraft sei­nes tech­ni­schen Her­ren­tums sich sei­ne eige­ne Ener­gie­quel­le schafft.«8 In den Uto­pien wur­de zwar auch eine kos­mi­sche Kata­stro­phe (die Ver­nich­tung allen Lebens auf der Erde) in Aus­sicht gestellt, doch herrsch­te trotz allem ein opti­mis­ti­scher Glau­be an einen radi­ka­len Neu­be­ginn vor. »Da Him­mels­kör­per in der Lage sind, Leben zu näh­ren«, schrieb Mura­wjow in der zwei­ten Hälf­te der 1920er-Jah­re, »kann neu­es Leben aus der Asche zer­stör­ter Wel­ten gebo­ren wer­den und mit unge­ahn­ter Kraft erblü­hen, wie es auch jetzt viel­leicht nach sol­chen Kata­stro­phen erblüht.« 9

Die Kata­stro­phe auf dem einen »Sechs­tel der Erde« (der Sowjet­uni­on) voll­zog sich mit dem Tri­umph des Sta­li­nis­mus, der alle Eupho­rie der 1920er-Jah­re ver­puf­fen ließ. Aller­dings waren bereits im leni­nis­ti­schen Modell des Auf­baus der Sowjet­uni­on star­ke auto­ri­tä­re Ten­den­zen imple­men­tiert. In der Ver­klä­rung vie­ler Revolutionär*innen zu Beginn der Deka­de war Lenin ein Mes­si­as, der den Weg in die Zukunft wies, doch in ers­ter Linie war er ein Tech­ni­ker der Revo­lu­ti­on, dem die Metho­den, Instru­men­te und Orga­ni­sa­ti­ons­mit­tel wich­ti­ger waren als die Eman­zi­pa­ti­on von Herr­schaft und Hier­ar­chie. Im Auf­bau der sozia­lis­ti­schen Gesell­schaft soll­te auf Bewähr­tes zurück­ge­grif­fen wer­den, wäh­rend die bestehen­den hier­ar­chi­schen Struk­tu­ren kaum zur Dis­po­si­ti­on stan­den. Von Wis­sen­schaft und Tech­nik, Pro­duk­ti­vi­tät, Effi­zi­enz und Kon­trol­le fas­zi­niert, starr­te Lenin gebannt auf die Errun­gen­schaf­ten des US-ame­ri­ka­ni­schen Kapi­ta­lis­mus, um dar­aus die Leh­ren für den öko­no­mi­schen Auf­bau des Sowjet­staa­tes zu zie­hen. Zwar erkann­te er, dass die »gewal­ti­gen Ver­voll­komm­nun­gen«, die das tay­lo­ris­ti­sche Sys­tem der Arbeits­tei­lung bewirkt hat­te, zu einer »noch grö­ße­ren Unter­drü­ckung und Unter­jo­chung« der Arbei­ter­schaft führ­ten, doch ver­band in sei­nen Augen der Tay­lo­ris­mus »die raf­fi­nier­te Bes­tia­li­tät der bür­ger­li­chen Aus­beu­tung und eine Rei­he wert­volls­ter wis­sen­schaft­li­cher Errungenschaften«. 

Da er die Inten­ti­on ver­folg­te, alle mensch­li­chen und tech­ni­schen Res­sour­cen zu mobi­li­sie­ren, die Dis­zi­plin der Arbeiter*innen zu heben, ihr pro­duk­ti­ves Kön­nen und ihre Geschick­lich­keit vor­an­zu­trei­ben, die Arbeits­in­ten­si­tät zu stei­gern und die Arbeits­or­ga­ni­sa­ti­on zu ver­bes­sern, dräng­te er dar­auf, die tay­lo­ris­ti­schen Metho­den auch auf das revo­lu­tio­nä­re Ter­rain aus­zu­deh­nen. »Die Sowjet­re­pu­blik muss um jeden Preis alles Wert­vol­le über­neh­men, was Wis­sen­schaft und Tech­nik auf die­sem Gebiet errun­gen haben«, erklär­te Lenin im Früh­jahr 1918. »Die Rea­li­sier­bar­keit des Sozia­lis­mus hängt ab eben von unse­ren Erfol­gen bei der Ver­bin­dung der Sowjet­macht und der sowje­ti­schen Ver­wal­tungs­or­ga­ni­sa­ti­on mit dem neu­es­ten Fort­schritt des Kapi­ta­lis­mus. Man muss in Russ­land das Stu­di­um des Tay­lor­sys­tem, die Unter­wei­sung dar­in, sei­ne sys­te­ma­ti­sche Erpro­bung und Aus­wer­tung in Angriff neh­men.« So bedeu­te­te die bol­sche­wis­ti­sche Revo­lu­ti­on kei­nen radi­ka­len Bruch mit der bis­he­ri­gen Pra­xis: Wie ihre bür­ger­li­chen Opponent*innen glaub­ten Lenin und sei­ne Getreu­en an die Ver­hei­ßun­gen von Wis­sen­schaft, Fort­schritt und Erfolg, und in ihrem blin­den Enthu­si­as­mus für die Tech­no­lo­gie geriet ihnen schließ­lich die Pro­duk­ti­on zum Selbst­zweck, wäh­rend die zu rea­li­sie­ren­de Frei­heit in immer wei­te­re Fer­ne rück­te. 10

Andrej Pla­to­now: Die Epi­pha­ner Schleu­sen (Volk und Welt, 1986)

In der Peri­ode der Sta­li­ni­sie­rung blieb Lenin trotz allem eine Licht­ge­stalt – auch in den Erzäh­lun­gen Pla­to­nows in dem Band Der Staats­be­woh­ner, die Gabrie­le Leu­pold in einer kom­men­tier­ten Neu­über­set­zung bei Suhr­kamp publi­zier­te.11 In den sati­ri­schen Tex­ten arti­ku­lier­te Pla­to­now eine zuneh­men­de Skep­sis gegen­über der herr­schaft­li­chen Wis­sen­schaft und der poli­ti­schen »Gene­ral­li­nie«, mit der miss­lie­bi­ge »Abweich­ler« zur Räson gebracht wer­den soll­ten: Pla­to­now wur­de – nach einem Wort des anglo­ame­ri­ka­ni­schen Sla­wis­ten Tho­mas Seif­rid – im »lin­ken Sumpf der rech­ten Oppo­si­ti­on« ver­or­tet.12 In der Erzäh­lung »Makar, wie er zwei­felt« aus dem Jah­re 1929 wird Lenin nur noch von den Insas­sen einer psych­ia­tri­schen Anstalt, eines »See­len­kran­ken­hau­ses«, ver­stan­den: »sie hat­ten frü­her nicht gewusst, dass Lenin alles wuss­te«. Wie ein Geist schwebt er durch die weit­läu­fi­ge staat­li­che Anstalt: »Der Sozia­lis­mus muss mit den Hän­den der Mas­sen­men­schen gebaut wer­den«, lässt Pla­to­now in sei­ner Sati­re Lenin pre­di­gen, »und nicht mit den büro­kra­ti­schen Zet­teln unse­rer Behör­den.«13 Für Pla­to­now war der »Büro­kra­tis­mus«, schrieb Lola Debü­ser in ihrem Nach­wort zu Pla­to­nows Erzäh­lun­gen 1986, »eine neue sozia­le Krank­heit, ein bio­lo­gi­sches Merk­mal einer gan­zen selb­stän­di­gen Gat­tung von Men­schen«.14

 

Andrej Platonow: Der Staatsbewohner (Suhrkamp, 2025)
Andrej Pla­to­now: Der Staats­be­woh­ner (Suhr­kamp, 2025)

Die Uto­pie der Revo­lu­ti­on lös­te sich in Büro­kra­tie auf. Als »inne­rer Dis­si­dent« und Reprä­sen­tant des »Pro­let­kul­tes« ver­such­te sich Pla­to­now der »Kul­tur des Fünf-Jah­res-Plans« (wie Seif­rid die­se frü­he sowje­ti­sche Peri­ode dekla­riert.15) anzu­pas­sen. Der »resi­li­en­te« Autor (als »Out­cast der sowje­ti­schen Lite­ra­tur«, wie sein Bio­graf Hans Gün­ther schrieb.16) woll­te sich nicht mit dem büro­kra­ti­schen Regime über­wer­fen, in den Wider­stand und ins Exil wech­seln, son­dern sich par­ti­ell arran­gie­ren, ohne sich in Gän­ze zu unter­wer­fen. In sei­ner imma­nen­ten Kri­tik ver­wen­de­te Pla­to­now eine zum Teil direkt aus Arti­keln Sta­lins über­nom­me­ne Büro­kra­tie-Spra­che. In der Erzäh­lung »Zu Gute: Eine Arme­leu­te-Chro­nik« aus dem Jah­re 1931 (die in der DDR-Aus­ga­be unter dem Titel »Zu Nutz und From­men« erschien) ver­dun­kel­te sich die »Erklä­rung des Kom­mu­nis­mus«: Der Staat sorg­te im Sin­ne Lenin für alles, aber es funk­tio­nier­te nicht viel wie die Elek­tro­son­ne, die bereits nach einer hal­ben Stun­de ver­losch – trotz aller wis­sen­schaft­lich auf­trump­fen­den Staats­macht. Am Ende blie­ben nur Paro­len: »Es lebe die all­täg­li­che Son­ne auf der sowje­ti­schen Erde!«17 

In der Sati­re fühl­te sich Sta­lin bis zur Kennt­lich­keit der­art ent­blößt, dass er in »wüten­den Aus­fäl­len« sowohl dem Autor als auch den »Wirr­köp­fen« in der Redak­ti­on der Lite­ra­tur­zeit­schrift, in der die Erzäh­lung ver­öf­fent­licht wer­den soll­te, eine Bestra­fung androh­te, die ihnen »zu Gute« gerei­chen wer­de. »Die Kri­tik an sei­nen Tex­ten war so gra­vie­rend«, schreibt die Über­set­ze­rin Gabrie­le Leu­pold in ihrem Nach­wort, »dass der Ange­grif­fe­ne um sei­ne Exis­tenz fürch­ten muss­te.«18 Wie sei­ne Figur Makar beweg­te sich Pla­to­now »mit der Kraft sei­ner neu­gie­ri­gen Dumm­heit« fort. »Arbei­ten­de Pro­le­ta­ri­er gibt es vie­le«, heißt es in der Makar-Erzäh­lung, »aber den­ken­de wenig – ich habe mir vor­ge­nom­men, für alle zu den­ken.« 19 In der Zeit des Sta­li­nis­mus und spä­te­rer Auto­kra­tien und Dik­ta­tu­ren kam das Den­ken unter der öko­no­mi­schen Herr­schaft zum Still­stand. Am Ende ende­te der Kom­mu­nis­mus an den Mas­sen­grä­bern der Massenmenschen.

© Jörg Auberg 2026

Biblio­gra­fi­sche Angaben:

Andrej Pla­to­now.
Der Staats­be­woh­ner.
Erzäh­lun­gen.
Aus dem Rus­si­schen von Gabrie­le Leu­pold.
Ber­lin: Suhr­kamp, 2025.
207 Sei­ten, 25 Euro.
ISBN: 978–3‑518–43114‑6.

Georg Wit­te (Hg.), Susan­ne Strät­ling (Hg.).
Im Licht­oze­an:
Ener­gien der sowje­ti­schen Moder­ne.
Ber­lin: Matthes & Seitz, 2025.
734 Sei­ten, 48 Euro.
ISBN: 978–3‑7518–2069‑1.

Medi­en­quel­len
Cover Der Staats­be­woh­ner© Suhr­kamp Verlag
Cover Die Epi­pha­ner Schleusen© Volk und Welt
Pla­kat von El Lis­sitz­ky Sieg über die SonneQuel­le: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/93/El_Lissitzky_Sieg_%C3%BCber_die_Sonne_1923_at_Christie%27s_May_1991.jpg
Cover Im Licht­oze­an© Matthes und Seitz

Anmerkungen

  1. Alex­an­der Blok, zitiert in: Rus­sell Jaco­by, The End of Uto­pia: Poli­tics and Cul­tu­re in an Age of Apa­thy (New York: Basic Books, 1999), S. 155
  2. Wale­ri­an Mura­wjow, »Die Umge­stal­tung des Kos­mos«, in: Im Licht­oze­an: Ener­gien der sowje­ti­schen Moder­ne, hg. Susan­ne Strät­ling und Georg Wit­te (Ber­lin: Matthes & Seitz, 2025), S. 542
  3. Wla­di­mir Lenin, »Bericht über die Tätig­keit des Rats der Volks­kom­mis­sa­re«, in: Im Licht­oze­an, S. 27
  4. Jean-Paul Sart­re, Plä­doy­er für die Intel­lek­tu­el­len: Inter­views, Arti­kel, Reden 1950–1973, hg. Vin­cent von Wro­blew­sky, übers. Eva Groe­p­ler et al. (Rein­bek: Rowohlt, 1995), S. 121
  5. Andrej Pla­to­now, »Licht und Sozia­lis­mus« und »Die Elek­tri­fi­zie­rung«, in: Im Licht­oze­an, S. 33, 42, 48
  6. El Lis­sitz­ky, »Der Klub als sozia­les Kraft­werk«; Kasi­mir Male­witsch, »Der Mensch als ener­ge­ti­scher Orga­nis­mus«; Andrej Pla­to­now, »Über die Kul­tur des ein­ge­spann­ten Lichts und der ergrün­de­ten Elek­tri­zi­tät«, Pla­to­now, »Licht und Sozia­lis­mus«; Susan­ne Strät­ling und Georg Wit­te, »Ener­gie – Schlüs­sel­be­griff der sowje­ti­schen Moder­ne«, in: Im Licht­oze­an, S. 33, 202, 208, 209, 714
  7. Andrej Pla­to­now, »Über die Ver­bes­se­rung des Kli­mas«; Strät­ling und Wit­te, »Ener­gie – Schlüs­sel­be­griff der sowje­ti­schen Moder­ne«, in: Im Licht­oze­an, S. 283, 714–718
  8. El Lis­sitz­ky, »Die plas­ti­sche Gestal­tung der elek­tro­me­cha­ni­schen Schau ›Sieg über die Son­ne‹«, in: Im Licht­oze­an, S. 399; zur Oper cf. https://de.wikipedia.org/wiki/Sieg_%C3%BCber_die_Sonne_(Oper)
  9. Wale­ri­an Mura­wjow, »Die Umge­stal­tung des Kos­mos«, in: Im Licht­oze­an, S. 546 
  10. Quel­len sind: Lenin, »Das Tay­lor­sys­tem – Die Ver­skla­vung des Men­schen durch die Maschi­ne« (1914), in: Wer­ke, Bd. 20 (Berlin/DDR: Dietz, 1961), S. 146; »Die nächs­ten Auf­ga­ben der Sowjet­macht« (1918), in: Wer­ke, Bd. 27 (Berlin/DDR: Dietz, 1960), S. 249–250; Jörg Auberg, »Wrack und Wahn: Frag­men­te einer lin­ken Geschich­te«, unver­öf­fent­lich­tes Manu­skript, 1992, S. 31–32
  11. Frü­he­re Über­set­zun­gen erschie­nen in den spä­ten 1980er-Jah­ren im DDR-Ver­lag Volk und Welt und wur­den von Lola Debü­ser herausgegeben.
  12. Tho­mas Seif­rid, Andrej Pla­to­nov: Uncer­tain­ties of Spi­rit (Cam­bridge: Cam­bridge Uni­ver­si­ty Press, 1992), S. 141 
  13. Andrej Pla­to­now, Der Staats­be­woh­ner, übers. Gabrie­le Leu­pold (Ber­lin: Suhr­kamp, 2025), S. 48
  14. Pla­to­now, zitiert in: Lola Debü­ser, »Die Uto­pien Andrej Pla­to­nows und sei­ner Hel­den«, in: Pla­to­now, Die Epi­pha­ner Schleu­sen: Frü­he Novel­len, hg. Lola Debü­ser (Berlin/DDR: Volk und Welt, 1986), S. 507–508
  15. Tho­mas Seif­rid, Andrej Pla­to­nov: Uncer­tain­ties of Spi­rit, S. 132–175
  16. Hans Gün­ther, Revo­lu­ti­on und Melan­cho­lie: Andrej Pla­to­novs Pro­sa der 1920er Jah­re (Ber­lin: Frank & Tim­me, 2020), S. 92
  17. Pla­to­now, Der Staats­be­woh­ner, S. 66
  18. Doku­men­ta­ti­on in: Pla­to­now, Der Staats­be­woh­ner, S. 165; Nach­wort von Gabrie­le Leu­pold, ibid., S. 198–199, 204
  19. Pla­to­now, Der Staats­be­woh­ner, S. 43

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