Im Bewusstsein der vorherrschenden literarischen Öffentlichkeit ist Leonardo Sciascia (1921-1989) nahezu untrennbar mit Sizilien und der Mafia verknüpft. Wie jüngst Caroline Moorehead in ihrer Sciascia-Monografie A Sicilian Man hervorhebt, galt Sciascia als (wenn auch widerwilliger) »Mafiologe«, der von einer schmerzhaften »Sizilianität« geprägt gewesen sei. Die Identifikation Sciascias mit dem...























